Bei Va­nil­le­eis wird häu­fig ge­schum­melt

Donauwoerther Zeitung - - Magazin -

Vie­le Men­schen in Deutsch­land lie­ben Va­nil­le­eis. Doch wuss­test du, dass dort oft gar kei­ne ech­te Va­nil­le drin­steckt? Denn Va­nil­le ist rich­tig teu­er. In ech­tem Va­nil­le­eis kommt der Ge­schmack von der Va­nil­le­scho­te. Die Scho­te ist ge­mah­len. Im Eis kannst du von ihr nur noch klei­ne, schwar­ze Punk­te er­ken­nen. Die Va­nil­le­scho­te wird aber nur in we­ni­gen Län­dern auf der Welt an­ge­baut. Weil sie so schwer zu be­kom­men ist, kos­tet ein Ki­lo­gramm ech­te Va­nil­le heu­te meh­re­re Hun­dert Eu­ro.

Für ein Ki­lo Eis brau­chen die Her­stel­ler zwar nur ein paar Gramm, trotz­dem ist das ziem­lich viel Geld. Dar­um ver­kau­fen die meis­ten lie­ber Eis mit ei­nem künst­li­chen Aro­ma. Manch­mal schum­meln sie auch und mi­schen noch an­de­re Zu­ta­ten bei, da­mit es so aus­sieht wie ech­tes Va­nil­le­eis. Den Un­ter­schied er­kennst du aber auf der Ver­pa­ckung. Ha­ben die Her­stel­ler kei­ne ech­te Va­nil­le be­nutzt, steht dort: mit Va­nil­le­ge­schmack.

Fo­to: dpa

So sieht es aus, wenn ech­te Va­nil­le aus ei­ner Scho­te ge­kratzt wird.

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