Die Ge­büh­ren dürf­ten stei­gen

Haus­halt: Das sa­gen die Frak­tio­nen

Donauwoerther Zeitung - - An Donau, Lech Und Schmutter -

Bäu­men­heim Kaum Un­ter­schie­de tra­ten bei den Frak­ti­ons­spre­chern bei der Be­wer­tung des Haus­halts zu­ta­ge. Al­len­falls in Nuan­cen un­ter­schei­den sich die Mei­nun­gen.

Andre­as May­er (CSU/Jun­ge Lis­te) nann­te den Haus­halt „ver­nünf­tig, aber oh­ne nen­nens­wer­te Fort­schrit­te für die Ge­mein­de“. Drin­gend müss­ten die Ein­nah­men aus den Was­ser-, Ab­was­ser- und Fried­hofs­ge­büh­ren ver­bes­sert wer­den. Er mahn­te die Ver­wal­tung an, Zah­len für ei­ne Grund­satz­dis­kus­si­on dar­über vor­zu­le­gen. Lei­der ver­lie­re man bei der Um­set­zung der ge­plan­ten Groß­maß­nah­men ein wei­te­res Jahr. Es sei ver­säumt wor­den, wich­ti­ge Pro­jek­te so vor­an­zu­trei­ben, dass man frü­her in die Rea­li­sie­rung hät­te ge­hen kön­nen. May­er nann­te aus­drück­lich die Sa­nie­rung der Haupt­stra­ße. Es sei nun wich­tig, ent­spre­chend ei­nes vor­lie­gen­den Prio­ri­tä­ten­plans die Ge­mein­de end­lich vor­an­zu­brin­gen.

Chris­ti­an Scholz (SPD) sprach zwei Klau­sur­ta­gun­gen an, die wich­tig und sinn­voll ge­we­sen sei­en. Nun ha­be man ei­nen Plan, wie bei­spiels­wei­se für die Neu­be­bau­ung nörd­lich des Markt­plat­zes. Lan­ge be­glei­ten wer­de den Ge­mein­de­rat die drin­gend er­for­der­li­che Schul­sa­nie­rung. Er hof­fe, dass auch für die Rin­ne am Markt­platz bald ei­ne Lö­sung ge­fun­den wer­de. „Wir sind bei den Kin­der­gar­ten-Ge­büh­ren die güns­tigs­te Ge­mein­de im Land­kreis“, er­klär­te Scholz. Dies sol­le so blei­ben. Die an­de­ren Ge­büh­ren be­dürf­ten aber un­ver­züg­lich ei­ner An­pas­sung.

Al­bert Uhl (FWG) lob­te, dass der Hau­halt nun nicht mehr im Ju­li, son­dern Wo­chen vor­her ver­ab­schie­det wer­de. Er si­gna­li­sier­te Zu­stim­mung und be­ton­te die Not­wen­dig­keit, sich in den nächs­ten Jah­ren auf die po­si­ti­ve Wei­ter­ent­wick­lung Bäu­men­heims zu kon­zen­trie­ren.

Ni­co Hip­pe (Bür­ger für Bür­ger) plä­dier­te für ei­ne noch frü­he­re Ver­ab­schie­dung des Etats. Ver­eint gel­te es, an ei­nem Strang zu zie­hen, um „die be­vor­ste­hen­den Auf­ga­ben bür­ger­ge­recht“ab­zu­ar­bei­ten. Er for­der­te, „un­ser Er­schei­nungs­bild zu ver­bes­sern und die At­trak­ti­vi­tät zu stei­gern“. Hip­pe: „Wir brau­chen Vi­sio­nen.“Um nicht ins Hin­ter­tref­fen im Kon­kur­renz­kampf mit Nach­bar­kom­mu­nen wie Mer­tin­gen zu ge­ra­ten, müss­ten die Ge­wer­be­trei­ben­den am Ort „ge­pflegt“wer­den. „Vie­le Din­ge müs­sen auf den Prüf­stand, um kos­ten­de­ckend und ge­set­zes­kon­form zu sein.“(bih)

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