Neu­er Spit­zen­wert am Ar­beits­markt

Erst­mals mehr Stel­len als Be­wer­ber

Donauwoerther Zeitung - - Landkreis | Jura -

Land­kreis Die Ar­beits­lo­sen­quo­te im Land­kreis Do­nau-Ries hat im Mai bei ei­nem Spit­zen­wert von 1,8 Pro­zent ge­le­gen – ei­ne der nied­rigs­ten Quo­ten in Deutsch­land.

Vor ei­nem Jahr hat­te sie bei 2,2 Pro­zent ge­le­gen. Knapp 1400 Ar­beits­lo­se wa­ren zum Stich­tag ge­mel­det (mi­nus 57 zum Vor­mo­nat, mi­nus 321 zum Vor­jah­res­mo­nat). Zur Be­set­zung stell­ten Ar­beit­ge­ber ins­ge­samt 1415 of­fe­ne Stel­len zur Ver­fü­gung. „Erst­ma­lig sind mehr Stel­len als Ar­beits­lo­se ge­mel­det“, in­for­miert Richard Paul, Ge­schäfts­füh­rer der Agen­tur für Ar­beit Do­nau­wörth.

Al­le Per­so­nen­grup­pen wie Jün­ge­re, Äl­te­re, Lang­zeit­ar­beits­lo­se, Schwer­be­hin­der­te und Aus­län­der kön­nen von der gu­ten, wirt­schaft­li­chen Si­tua­ti­on pro­fi­tie­ren. Die Ar­beits­lo­sen­quo­te der jun­gen Leu­te un­ter 25 Jah­ren war mit 1,3 Pro­zent um 0,1 Punk­te nied­ri­ger als im April (Vor­jahr 1,4 Pro­zent).

Das ent­sprach 118 Per­so­nen am Stich­tag. Bei den äl­te­ren Ar­beit­neh­mern über 50 Jah­re be­trug die Ar­beits­lo­sen­quo­te im April 2,4 Pro­zent nach 2,6 Pro­zent im Vor­mo­nat, das ent­sprach 610 Per­so­nen. Bei den Aus­län­dern sank die Ar­beits­lo­sig­keit um sechs auf 245 Per­so­nen.

Im Mai be­ga­ben sich im Land­kreis Do­nau-Ries 603 Per­so­nen und da­mit fast die Hälf­te vom Be­stand, neu auf die Su­che nach ei­ner Ar­beits­stel­le, 62 Per­so­nen mehr als im April. Zu­dem konn­ten 661 Per­so­nen ih­re Ar­beits­lo­sig­keit be­en­den, 14 we­ni­ger als im Vor­mo­nat.

Vor al­lem Fach­kräf­te in der Lo­gis­tik ge­sucht

Dem Ar­beit­ge­ber-Ser­vice wur­den in die­sem Mo­nat fast 400 neue Stel­len ge­mel­det. Be­son­ders vie­le of­fe­ne Stel­len für Fach­kräf­te und auch Hel­fer im Hand­werk und der In­dus­trie. Be­son­ders im La­ger­be­reich oder in der La­ger­lo­gis­tik gibt es vie­le of­fe­ne Stel­len. Es wer­den Hel­fer, Ga­bel­stap­ler­fah­rer und Fach­ar­bei­ter ge­sucht. Un­ge­fähr 43 Pro­zent der of­fe­nen Stel­len sind von Zeit­ar­beits­fir­men ge­mel­det.

Von den knapp 1400 ar­beits­los ge­mel­de­ten Men­schen er­hiel­ten am Stich­tag fast 900 die im Volks­mund als Hartz IV oder Grund­si­che­rung be­kann­ten Zah­lun­gen. (dz)

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