Pro­blem Schu­le

Donauwoerther Zeitung - - Politik - VON SA­RAH RIT­SCHEL sa­ri@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

Die gro­ße Zahl der Stu­di­en­ab­bre­cher weist auf Pro­ble­me hin, die schon in der Schu­le an­fan­gen.

Denn im eng ge­tak­te­ten Lehr­plan des Gym­na­si­ums bleibt für Stu­di­e­n­und Be­rufs­in­for­ma­ti­on kaum Platz. Uni­ver­si­tä­ten be­kla­gen noch da­zu die man­geln­de Be­reit­schaft der Schü­ler, sich vor dem Stu­di­um selbst­stän­dig zu in­for­mie­ren. Bei bun­des­weit über 17600 Stu­di­en­gän­gen wä­re das aber drin­gend nö­tig. Die Fol­ge: Ein Groß­teil der Abitu­ri­en­ten hat kei­ne Ah­nung, was sie an der Hoch­schu­le er­war­tet. Es ist des­halb rich­tig, dass der Frei­staat im neu­en neun­stu­fi­gen Gym­na­si­um der Stu­di­en- und Be­rufs­ori­en­tie­rung mehr Platz ge­ben will. Denn aus Feh­lern mag man ler­nen. Doch bes­ser ist es, das in der Schu­le zu tun.

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