Pfings­ten in Bay­er­dil­ling

Donauwoerther Zeitung - - Kirchenanzeiger - Text/Foto: Riehl

Mit der Schil­de­rung des Pfings­ter­eig­nis­ses be­ginnt das zwei­te Ka­pi­tel der Apos­tel­ge­schich­te. Dem­nach „be­fan­den sich al­le am glei­chen Ort“. Ge­meint sind da­mit ins­be­son­de­re die zwölf Apos­tel, aber auch Ma­ria und die Frau­en in ih­rem Um­kreis fin­den in den Schil­de­run­gen nach Tod und Au­fer­ste­hung im­mer wie­der Er­wäh­nung. Jo­hann Ge­org Le­de­rer, ein Augs­bur­ger Ma­ler, schuf 1747 die Bil­der im Kir­chen­schiff von St. Micha­el zu Bay­er­dil­ling (Si­gnie­rung ist auf dem seit 1932 weit­ge­hend von der Or­gel ver­deck­ten drit­ten gro­ßen Ge­mäl­de noch er­kenn­bar). Ne­ben dem zen­tra­len Mo­tiv „Er­schei­nung des hl. Micha­el auf dem Gar­ga­no) wid­me­te er das zwei­te gro­ße De­cken­bild dem Pfingst-Er­eig­nis und stell­te da­mit die Got­tes­mut­ter Ma­ria in die Mit­te der Apos­tel. Pfings­ten ist ein Fest der Apos­tel und des Hei­li­gen Geis­tes. Be­reits im Jahr 130 als christ­li­ches Fest er­wähnt, wird es in der Tra­di­ti­on als Grün­dung der Kir­che ver­stan­den.

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