Be­trifft: Ude und Wild­mo­ser

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „In der Höl­le des Lö­wen“(Die Drit­te Sei­te) vom 1. Ju­ni: De­bat­tiert wird jetzt über die Ur­sa­chen des Ab­stur­zes ei­nes deut­schen Tra­di­ti­ons­ver­eins. Zu­tref­fen­der­wei­se ist Ihr Ar­ti­kel mit ei­nem Bild des lang­jäh­ri­gen Prä­si­den­ten Karl­heinz Wild­mo­ser il­lus­triert. Als sich „hin­ter dem Rü­cken des Va­ters“(Der Spie­gel) der Sohn Wild­mo­ser als Chef der Sta­di­onge­sell­schaft in krum­me Ge­schäf­te ver­strick­te, hat Ober­bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Ude po­pu­lis­tisch den Rück­tritt des Se­ni­ors (!) ge­for­dert. Wel­che Fol­gen hat­te die­ser öf­fent­lich er­zwun­ge­ne Schritt Wild­mo­sers, der mit sei­ner Per­son sinn­vol­ler­wei­se auch sei­ne fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung ab­zog, für den Ver­ein? Weiß je­mand, ob sich Herr Ude ir­gend­wann bei dem in­zwi­schen Ver­stor­be­nen ent­schul­digt hat?

Pfaf­fen­ho­fen

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