War­um Land­tie­re gro­ße Au­gen ha­ben

Donauwoerther Zeitung - - Wissen -

Vor gut 385 Mil­lio­nen Jah­ren ent­wi­ckel­ten die ers­ten Fi­sche aus ih­ren Flos­sen Fü­ße, sie mach­ten sich auf den Weg, Land­le­be­we­sen zu wer­den. Die Tie­re jag­ten wohl an Land, leb­ten aber wei­ter im Was­ser. So ähn­lich wie Kro­ko­di­le es heu­te noch tun. War­um das geschah, ist ei­ne span­nen­de Fra­ge. Ein For­scher­team um Mal­colm A. Ma­cI­ver von der Nor­thwes­tern Uni­ver­si­ty in Il­li­nois und Lars Schmitz von den Cla­re­mont Col­le­ges in Ka­li­for­ni­en scheibt nun im Fach­jour­nal PNAS, dass die Fi­sche lan­ge be­vor sie an Land gin­gen viel grö­ße­re Au­gen ent­wi­ckel­ten. Bis zu drei­mal so groß wur­den die Se­h­or­ga­ne, die zu­dem von der Sei­te des Kop­fes nach oben wan­der­ten. Erst weil sie so aus­ge­stat­tet at­trak­ti­ve Beu­te­tie­re über Was­ser viel bes­ser se­hen konn­ten, un­ter­nah­men sie über­haupt den Schritt an Land, so die For­scher. (maz-)

Fo­to: ti­no­alex­and­re/Fo­to­lia

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.