Schalke kann froh sein

Donauwoerther Zeitung - - Sport - Ti­ma@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

Als hät­te der FC Schalke in der Som­mer­pau­se nicht schon ge­nug Auf­ga­ben zu lö­sen, sor­gen nun auch noch zwei Er­gän­zungs­spie­ler für Är­ger. Da­bei sind die bei­den Fäl­le un­ter­schied­lich ge­ar­tet. Jew­hen Ko­no­pljan­ka hat mit sei­nem Vor­wurf, Coach Mar­kus Wein­zierl sei ein „Feig­ling“jeg­li­che Gren­ze ei­nes ge­deih­li­chen Mit­ein­an­ders über­schrit­ten. Sein Ver­hal­ten zu sank­tio­nie­ren, ist aber schwie­rig. Schließ­lich stre­ben bei­de Sei­ten ei­ne Tren­nung an. Mehr als ei­ne Geld­stra­fe ist kaum mög­lich.

Max Mey­er da­ge­gen hat sich nichts zu­schul­den kom­men las­sen – au­ßer, dass er zum wie­der­hol­ten Mal sei­ne Fä­hig­kei­ten weit­aus grö­ßer an­sieht, als es sei­ne Trai­ner tun.

Dass nach ei­ner der­art miss­ra­te­nen Sai­son kri­ti­sche Stim­men auch aus der Mann­schaft kom­men, ist nor­mal. Viel­mehr über­rascht es, dass es im no­to­risch be­ben­den Gel­sen­kir­chen erst jetzt Un­ru­he gibt. Bleibt es bei den Äu­ße­run­gen zwei­er ent­täusch­ter Er­gän­zungs­spie­ler, spricht das mehr für Wein­zierl und Ma­na­ger Chris­ti­an Hei­del als ge­gen sie. Die dürf­ten froh sein, wenn die Un­zu­frie­de­nen ein­fach den Ver­ein ver­las­sen – und sie Er­satz ver­pflich­ten kön­nen.

Fo­to: dpa

Mar­kus Wein­zierl wur­de als Feig­ling be zeich­net.

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