So fin­det man das rich­ti­ge Ge­wicht fürs Kraft­trai­ning

Donauwoerther Zeitung - - Gesundheit -

Mil­lio­nen Deut­sche be­su­chen re­gel­mä­ßig ein Fit­ness­stu­dio. Da­bei set­zen vie­le auf ein klas­si­sches Kraft­trai­ning. Oft fol­gen Sport­ler zu­dem dem Mot­to „viel bringt viel“. Doch stimmt das auch?

Die Fra­ge, wel­ches Ge­wicht ge­eig­net ist, rich­tet sich nach der Übungs­aus­wahl, dem Trai­nings­ziel und dem Leis­tungs­ni­veau des Trai­nie­ren­den. Grund­sätz­lich gilt: Je hö­her das Ge­wicht, des­to hö­her ist die Be­las­tung auf den Be­we­gungs­ap­pa­rat – Mus­keln, Bän­der, Kno­chen. Ist der Kör­per noch gar nicht in der La­ge, das je­wei­li­ge Ge­wicht zu stem­men, lei­det die Aus­füh­rung der Be­we­gung. „Die Fol­gen ei­ner fal­schen Ge­wichts­wahl kön­nen ei­ne Leis­tungs­sta­gna­ti­on oder Ver­let­zun­gen am Be­we­gungs­ap­pa­rat sein“, warnt Fit­ness­ex­per­te Mar­cel Reu­ter. Das Kraft­trai­ning mit nied­ri­ge­ren Ge­wich­ten und vie­len Wie­der­ho­lun­gen un­ter­stützt da­ge­gen die Leis­tungs­stei­ge­rung. Beim Kraft­aus­dau­er­trai­ning wählt der Trai­nie­ren­de ein Ge­wicht, das er mit 15 bis 30 Wie­der­ho­lun­gen gut be­we­gen kann. Durch die ho­he Wie­der­ho­lungs­zahl ver­bes­sern sich Mus­kel­stoff­wech­sel und Be­we­gungs­aus­füh­rung.

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