Pro­zess ge­gen Neo­na­zis soll neu auf­ge­rollt wer­den

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Ei­ner der um­fang­reichs­ten Neo­na­zi-Pro­zes­se in Deutsch­land ist En­de Mai in Ko­blenz we­gen der „über­lan­gen Ver­fah­rens­dau­er“von fast fünf Jah­ren und mehr als 300 Ver­hand­lungs­ta­gen spek­ta­ku­lär ein­ge­stellt wor­den. Hin­ter­grund war, dass der Vor­sit­zen­de Rich­ter Hans-Ge­org Gött­gen mit Er­rei­chen der Al­ters­gren­ze En­de Ju­ni aus dem Di­enst schei­den muss. Für ihn gab es kei­nen Er­gän­zungs­rich­ter mehr. Die Staats­an­walt­schaft Ko­blenz will die Ent­schei­dung nicht hin­neh­men und leg­te so­for­ti­ge Be­schwer­de ein. Die Be­schwer­de wird noch von der Ge­ne­ral­staats­an­walt­schaft ge­prüft. Da­nach müss­te das Ober­lan­des­ge­richt wei­ter über den Fall ent­schei­den.

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