Ur­laubs­geld nicht die Re­gel

Vie­le ge­hen leer aus

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft -

Düs­sel­dorf Ur­laubs­geld vom Ar­beit­ge­ber für die „schöns­te Zeit des Jah­res“bleibt in Deutsch­land ein ge­teil­tes Glück: Nicht ein­mal je­der zwei­te Be­schäf­tig­te er­hält die Son­der­leis­tung. Die Mehr­heit geht da­ge­gen leer aus. Das geht aus der all­jähr­li­chen Aus­wer­tung von Ta­rif­ver­trä­gen aus 22 Bran­chen und ei­ner er­gän­zen­den On­line-Um­fra­ge her­vor, die das Ta­rif­ar­chiv des Wirt­schafts­und So­zi­al­wis­sen­schaft­li­chen In­sti­tuts der Hans-Böck­lerStif­tung jetzt ver­öf­fent­licht hat.

Die Hö­he des Ur­laubs­gel­des schwankt stark nach Bran­chen zwi­schen 156 Eu­ro im St­ein­koh­len­berg­bau und mehr als 2300 Eu­ro in der Holz- und Kunst­stoff ver­ar­bei­ten­den In­dus­trie in den al­ten Bun­des­län­dern. Aus­ge­zahlt wur­de das Geld oft mit dem Mai-Ge­halt, es gibt aber kei­nen all­ge­mein­gül­ti­gen Zeit­punkt. In­dus­trie­be­schäf­tig­te ha­ben bes­se­re Chan­cen auf die Son­der­leis­tung als Mit­ar­bei­ter in Di­enst­leis­tungs­be­ru­fen. So er­hal­ten nach der Aus­wer­tung im Ge­sund­heits- und So­zi­al­we­sen ge­ra­de mal rund ein Vier­tel der Be­schäf­tig­ten das Ex­tra­Geld, in der öf­fent­li­chen Ver­wal­tung we­ni­ger als ein Drit­tel, im Gast­ge­wer­be gut 36 Pro­zent.

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