Seit Jahr­zehn­ten mit Le­ben er­füllt

Ju­gend In Eber­mer­gen fei­ert man auf der Wör­nitz­brü­cke 40 Jah­re Ju­gend­treff

Donauwoerther Zeitung - - Landkreis -

Har­burg Eber­mer­gen Dass ein Ju­gend­treff 40 Jah­re lang be­steht, ist nicht all­täg­lich. Dass ei­ne sol­che Ein­rich­tung 40 Jah­re lang durch­ge­hend funk­tio­niert und mit Le­ben er­füllt ist, ist au­ßer­ge­wöhn­lich. Der Ju­gend­treff Eber­mer­gen, kurz JTE, wur­de 1977 aus der Tau­fe ge­ho­ben – und ist seit­dem ein fes­ter Be­stand­teil des Dorf­le­bens. Nun fei­er­te der Ver­ein über Pfings­ten an zwei Ta­gen.

Hei­mat des Ju­gend­treffs ist ein Ne­ben­ge­bäu­de der eins­ti­gen Dorf­schu­le. Auf­wen­dig und mit viel Ei­gen­leis­tung bau­ten Ge­ne­ra­tio­nen von Ju­gend­li­chen das al­te Ge­bäu­de für ih­re Be­dürf­nis­se aus und rich­te­ten es ent­spre­chend ein. Ein Selbst­läu­fer ist der „Treff“, wie er im Ort kurz ge­nannt wird, längst nicht mehr. Zähl­te der Ver­ein frü­her zeit­wei­se über 100 Mit­glie­der, so sind es mo­men­tan „nur“noch 55, wie Ma­nu­el Rie­del be­rich­tet, der seit ei­ni­gen Wo­chen Vor­sit­zen­der ist.

Die JTE-Mann­schaft pack­te zu­sam­men mit ehe­ma­li­gen, in­zwi­schen äl­te­ren Mit­glie­dern vor und über Pfings­ten kräf­tig an, um das Fest an­läss­lich des Ju­bi­lä­ums auf die Bei­ne zu stel­len.

Ge­fei­ert wur­de oh­ne gro­ße Re­den an und auf der his­to­ri­schen Wör­nitz­brü­cke. Am Sams­tag lud der JTE dort zu ei­nem Kin­der­nach­mit­tag. Rund 80 Mäd­chen und Bu­ben hat­ten ih­ren Spaß. Am Abend war ei­ne Fe­te mit Live­mu­sik an­ge­sagt. Zu­nächst zeig­te der jun­ge Gi­tar­rist Col­lin Will­hauck, selbst ein Eber­mer­ger, sein Kön­nen. Mit ei­ge­nem Stil in­ter­pre­tier­te er vir­tu­os be­kann­te Songs. An­schlie­ßend brach­te die vier­köp­fi­ge Band 2 Steps das Pu­bli­kum zum Tan­zen. Un­ter den Gäs­ten wa­ren auch vie­le „Äl­te­re“, die in den ver­gan­ge­nen vier Jahr­zehn­ten in der Füh­rung des JTE ak­tiv wa­ren.

Am Sonn­tag folg­te das tra­di­tio­nel­le Stra­ßen­fest. Die­ses ge­hört zu den Ver­an­stal­tun­gen, für die der Ju­gend­treff seit sei­ner An­fangs­zeit ver­ant­wort­lich zeich­net. In frü­he­ren Jah­ren wur­de die­ses Er­eig­nis di­rekt un­ter dem Mai­baum ge­fei­ert – den der JTE auf­stellt –, zwi­schen­zeit­lich wech­sel­te man auf die Stra­ße an und auf der Brü­cke. Die Auf­bau­ar­bei­ten zie­hen sich je­des Mal über meh­re­re Ta­ge, am Sonn­tag star­ten die Vor­be­rei­tun­gen schon um 5 Uhr mor­gens.

Das Le­ben im Ort präg­ten und prä­gen die „Treff­ler“auch mit wei­te­ren Ak­tio­nen. Da­zu ge­hö­ren Groß­er­eig­nis­se wie die Ha­waii-Par­tys oder Sum­mer-N’Joy-Fe­ten, aber auch die Kin­der­zelt­la­ger (je­des Jahr im Au­gust) und die Se­nio­ren­nach­mit­ta­ge. (dz)

Fo­to: Mül­ler

Zieht die Men­schen an: das Stra­ßen­fest auf der Wör­nitz­brü­cke.

Fo­to: Ste­ger

Spiel­te zum „Ge­burts­tag“des Ju­gend treffs: Col­lin Will­hauck.

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