An­ti Is­lam Re­de: Kei­ne An­kla­ge ge­gen Wil­ders

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Der nie­der­län­di­sche Rechts­po­pu­list Geert Wil­ders wird we­gen Äu­ße­run­gen ge­gen den Is­lam 2015 in Wien nicht straf­recht­lich ver­folgt. Das ent­schied die nie­der­län­di­sche Staats­an­walt­schaft. Die ös­ter­rei­chi­schen Jus­tiz­be­hör­den hat­ten die Nie­der­lan­de um straf­recht­li­che Ver­fol­gung des Po­li­ti­kers ge­be­ten. Die um­strit­te­nen Äu­ße­run­gen sei­en nach nie­der­län­di­schem Recht nicht straf­bar, be­ton­te die Staats­an­walt­schaft und wies das Er­su­chen Wi­ens ab. Nach ei­ner Re­de von Wil­ders am 27. März 2015 in der Wie­ner Hof­burg war Straf­an­zei­ge we­gen Volks­ver­het­zung er­stat­tet wor­den. Der Rechts­po­pu­list hat­te er­klärt, dass „die is­la­mi­sche Ideo­lo­gie ei­ne Ideo­lo­gie von Krieg und Hass“sei. „Je we­ni­ger Is­lam es hier gibt, des­to bes­ser.“

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