Seit ei­ner Wo­che oh­ne Te­le­fon

Te­le­kom-Kun­den in Fünf­stet­ten sind nicht zu er­rei­chen

Donauwoerther Zeitung - - Jura -

Fünf­stet­ten Seit gut ei­ner Wo­che müs­sen Kun­den der Te­le­kom in Fünf­stet­ten auf ih­ren Fest­netz­an­schluss ver­zich­ten. Grund da­für ist laut Pres­se­spre­cher Andreas Fuchs ein­drin­gen­de Näs­se in ein Ka­bel in der Nä­he der Bahn­glei­se. Bür­ger­meis­ter Wer­ner Sie­bert ist selbst von dem Te­le­fon­aus­fall be­trof­fen: Das Rat­haus ist te­le­fo­nisch nicht zu er­rei­chen.

Ei­ni­ge Bür­ger ha­ben sich be­reits bei ihm ge­mel­det. „Das Pro­blem ist, dass wir von der Te­le­kom schlecht in­for­miert wer­den und es wech­seln­de An­sprech­part­ner gibt“, sagt Sie­bert. Ihm sei ge­sagt wor­den, man sei an der Pro­blem­lö­sung dran. Wie lan­ge die Bür­ger auf ihr Te­le­fon ver­zich­ten müs­sen oder wie vie­le wirk­lich be­trof­fen sind, konn­te Sie­bert nicht sa­gen.

Dass bei ei­ni­gen der Frust be­reits groß ist, zeigt die Stim­mung bei Ka­rin Mair aus Stadt­ber­gen. Ih­re Mut­ter, ihr On­kel und ih­re Tan­te le­ben in Fünf­stet­ten, sind über 80 Jah­re alt und teil­wei­se ge­sund­heit­lich an­ge­schla­gen. Sie ver­sucht, für ih­re Ver­wandt­schaft die Sa­che zu re­geln und hat ins­ge­samt acht­mal die Stö­rung mo­niert. „Die we­nigs­ten Kun­den­be­ra­ter ha­ben mich ernst ge­nom­men oder konn­ten mir sa­gen, was los ist und wie lan­ge das dau­ert“, sagt Mair. Ei­ne ge­wis­se Ver­zweif­lung ist an ih­rer Stim­me hör­bar.

Auf Nach­fra­ge der Do­nau­wör­ther Zei­tung gab der Pres­se­spre­cher der Te­le­kom an, dass die er­for­der­li­che Ge­neh­mi­gung in­zwi­schen er­teilt sei und die Ar­bei­ten zur In­stand­set­zung heu­te be­gin­nen. „Wie schnell die Stö­rung be­sei­tigt sein wird, ist der­zeit noch nicht genau zu pro­gnos­ti­zie­ren“, so der Spre­cher. (fe­ne)

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