Die Drei­fal­tig­keit in Mer­tin­gen

Donauwoerther Zeitung - - Kirchenanzeiger -

Der nörd­li­che Sei­ten­al­tar der Pfarr­kir­che St. Mar­tin in Mer­tin­gen wird von ei­nem Bild der Hei­li­gen Drei­fal­tig­keit und dem Herz Je­su be­krönt, seit­lich flan­kie­ren Fi­gu­ren der hei­li­gen Kat­ha­ri­na (links, mit zer­bro­che­nem Rad) und der hei­li­gen Bar­ba­ra das Ge­mäl­de. Das Fest der gött­li­chen Drei­ei­nig­keit – Va­ter, Sohn und Hei­li­ger Geist – kam erst ge­gen En­de des 10. Jahr­hun­derts in fran­zö­si­schen Be­ne­dik­ti­ner­k­lös­tern auf. Im Jahr 1334 wur­de es durch Papst Jo­han­nes XXII. in den rö­mi­schen Ge­ne­ral­ka­len­der ein­ge­führt und erst seit dem 18. Jahr­hun­dert ist als Ter­min der Sonn­tag nach Pfings­ten ge­bräuch­lich. Das Got­tes­bild des Chris­ten­tums – Gott ist ei­ner und zugleich die drei Per­so­nen Va­ter, Sohn und Hei­li­ger Geist – leh­nen die Ju­den und Mos­lems ab.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.