Haus­hal­te wer­fen zu viel Es­sen weg

Pri­vat­per­so­nen ma­chen am meis­ten Müll

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft -

Ber­lin Pri­vat­haus­hal­te in Deutsch­land ver­schwen­den jähr­lich 3,5 Mil­lio­nen Ton­nen Le­bens­mit­tel. Da­mit fällt dort der größ­te An­teil an ver­meid­ba­ren Ab­fäl­len von Nah­rungs­mit­teln an, teil­te die Bun­des­re­gie­rung in ei­ner Ant­wort auf ei­ne klei­ne An­fra­ge der Grü­nen-Bun­des­tags­frak­ti­on mit. Aus der Ant­wort geht zu­dem her­vor, dass auch in der Land­wirt­schaft jähr­lich 1,7 Mil­lio­nen Ton­nen an­fal­len, in der Le­bens­mit­tel­ver­ar­bei­tung sind es 1,5 Mil­lio­nen Ton­nen.

In der Ant­wort der Re­gie­rung ver­weist das Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um auf ei­ne Zwi­schen­bi­lanz des Pro­jekts „We­ge zur Re­du­zie­rung von Le­bens­mit­tel­ab­fäl­len“. Es läuft noch bis Mai 2018, dann sol­len end­gül­ti­ge Er­geb­nis­se vor­ge­legt wer­den. Zu den ver­meid­ba­ren Ab­fäl­len tra­gen der Zwi­schen­bi­lanz zu­fol­ge auch die Au­ßerHaus-Ver­pfle­gung, bei­spiels­wei­se in Kan­ti­nen und Men­sen, mit ei­ner Mil­li­on Ton­nen und der Han­del mit 351000 Ton­nen pro Jahr bei. Fall­stu­di­en an elf Ganz­tags­schu­len er­ga­ben dem­nach, dass rund ein Vier­tel der pro­du­zier­ten Es­sens­men­ge ent­sorgt wird. (afp)

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