So ein­fach geht das nicht

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zum Kom­men­tar „Die jun­ge Ge­ne­ra­ti­on zahlt“(Po­li­tik) von Bern­hard Junginger am 8. Ju­ni: Kaum zu glau­ben, dass die Kind­heit und Aus­bil­dung des Kom­men­ta­tors al­lein vom Kin­der­geld, dem steu­er­li­chen Frei­be­trag und der Lie­be sei­ner El­tern be­zahlt wer­den konn­ten, da grei­fen El­tern schon kräf­tig in die ei­ge­ne Geld­bör­se. Die jun­ge Ge­ne­ra­ti­on jetzt als Op­fer dar­stel­len zu wol­len, so ein­fach geht das nicht. Leid­tra­gen­de durch Ab­sen­kung des Ren­ten­ni­veaus, Ver­steue­rung von Ren­ten usw. sind Rent­ner weit mehr. Beim Griff in den Steu­er­topf – vom Schrei­ber als fa­tal ge­se­hen – wird ver­ges­sen, dass je­der Bür­ger im­mer und je­der­zeit Steu­er­zah­ler ist, üb­ri­gens Rent­ner auch. Ich ha­be auch noch von kei­nem Ver­stor­be­nen ge­hört, der auch nur ei­nen Cent mit ins Gr­ab ge­nom­men hat. Er­go: Das, was die jun­ge Ge­ne­ra­ti­on be­zahlt, kommt ge­ge­be­nen­falls als Hin­ter­las­sen­schaft wie­der zu­rück.

Wal­ter Schäd­le, Oberstaufen

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