Afri­ka und Wahl­kampf

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Mer­kel geht in der Afri­ka Hil­fe vo ran“(Sei­te 1) vom 13. Ju­ni: Der „Mer­kel-Plan“für Afri­ka ist nichts wei­ter als ei­ne 300 Mil­lio­nen teu­re Wahl­kampf­ma­sche der „Welt­po­li­ti­ke­rin“. Die Kanz­le­rin weiß genau, dass die be­drü­cken­de Ar­mut und Ju­gend­ar­beits­lo­sig­keit in Afri­ka da­mit nicht wirk­sam be­kämpft wer­den kann, denn die Ur­sa­che liegt we­sent­lich in den fünf oder mehr Kin­dern pro Afri­ka­ne­rin. So vie­le Aus­bil­dungs- und Ar­beits­plät­ze kann nie­mand schaf­fen, auch nicht mit 300 Mil­li­ar­den! Ei­ne Lö­sung wä­re die Durch­set­zung ei­ner Ein-Kind-Po­li­tik, wie es die chi­ne­si­schen Kom­mu­nis­ten vor­ge­macht ha­ben. Aber die Afri­ka­ner kön­nen und wol­len das ja nicht (die Kir­chen üb­ri­gens auch nicht!), die Kon­se­quen­zen wer­den so oder so höchst un­an­ge­nehm bis furcht­bar wer­den. Wolf­gang Pitzl, Stadt­ber­gen

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