Not­wen­di­ge Här­te

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft -

wie­der so da wie vor der Amts­über­nah­me der Re­gie­rung Tsi­pras. Hel­las hät­te sich viel er­spa­ren kön­nen, wenn der da­ma­li­ge Kurs fort­ge­setzt wor­den wä­re. In­so­fern ist die oft kalt er­schei­nen­de Här­te der Eu­ro­grup­pe nicht nur ver­ständ­lich, son­dern so­gar not­wen­dig, um den Re­form­druck auf­recht­zu­er­hal­ten. Schließ­lich geht es auch um das Geld der Steu­er­zah­ler. Und für Tsi­pras um das Über­le­ben bei den Wah­len 2018.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist das Zö­gern an­ge­sichts der For­de­rung nach Schul­den­er­leich­te­run­gen ver­ständ­lich. Na­tür­lich wis­sen die Fi­nanz­mi­nis­ter, dass sie et­was tun müssen. Doch nicht jetzt. Das drit­te Hilfs­pro­gramm ist auf drei Jah­re an­ge­legt, es läuft Mit­te 2018 aus. Dann ist ab­seh­bar, ob die Athe­ner Füh­rung um­ge­setzt hat, was sie ver­spro­chen hat­te. Erst dann kann man auch über Er­leich­te­run­gen spre­chen.

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