Die end­lo­se Tra­gö­die

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft -

für Mil­li­ar­den­zah­lun­gen bis heu­te nicht. Denn die Schul­den­last des Lan­des ist auf rund 180 Pro­zent der Wirt­schafts­leis­tung an­ge­wach­sen. Von we­gen Kat­har­sis! Be­freit von be­un­ru­hi­gen­den Ge­füh­len wir­ken die Han­deln­den da­bei kaum, we­der in At­hen, Brüs­sel noch Ber­lin. Die Tra­gö­die scheint end­los, auch wenn jetzt wie­der ein For­mel­kom­pro­miss er­kämpft wur­de, aus­ge­han­delt vom deut­schen Ver­hand­lungs­fuchs Wolf­gang Schäu­b­le. Der CDU-Po­li­ti­ker will mit al­ler Macht und den Tricks ei­nes Rou­ti­niers ver­hin­dern, dass die grie­chi­sche Tra­gö­die sei­ner wie­der präch­tig in Um­fra­gen da­ste­hen­den Kanz­le­rin den Wahl­kampf ver­düs­tert. Da ver­zich­tet Schäu­b­le ger­ne auf ei­ne grund­sätz­li­che Läu­te­rung.

Es flie­ßen al­so wei­te­re Mil­li­ar­den. Da­mit wird Grie­chen­land al­len­falls sta­bi­li­siert. So geht es si­cher wei­ter. Die Eu­ro­län­der er­kau­fen sich Ru­he an den Fi­nanz­märk­ten. Der Preis da­für ist sehr hoch.

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