In Sa­chen Stick­oxi­de

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zum sel­ben The­ma: Vor et­wa zwei Jah­ren brach­te Ih­re Zei­tung ein Interview mit ei­nem Lun­genarzt. Zu mei­ner Über­ra­schung be­rich­te­te er von kei­nem An­stieg an Lun­gen­krank­hei­ten durch Stick­oxi­de. Beim Bun­des­um­welt­amt fand ich die Erklärung: Die Stick­oxid-Emis­si­on ist seit 1990 um 60 Pro­zent ge­sun­ken. In­zwi­schen weiß ich, dass Stick­stoff­oxid und Ozon ei­ne star­ke Wech­sel­wir­kung ha­ben. Es kann Ozon so­wohl auf- und ab­ge­baut wer­den. Mir scheint der Ozon­ab­bau zu über­wie­gen, da auf Au­to­bah­nen we­ni­ger Ozon ge­mes­sen wird als im Um­land. Al­so ver­gesst die Mär, dass Stick­oxid uns krank macht. Über­schrit­ten wer­den nur die Grenz­wer­te. Die­se EU-Re­gel er­in­nert mich an die Ap­fel­grö­ße, die zur Ver­nich­tung von Le­bens­mit­teln führt. Ein Pro­blem sind die CO2-Emis­sio­nen. Die­se sind seit 1990 nicht ge­sun­ken, sol­len bis 2020 aber um 40 Pro­zent sin­ken, um das Kli­ma­ziel zu er­rei­chen. Und da ist Die­sel im Vor­teil. Elek­tro­au­tos sind si­cher noch bes­ser. Aber wo­her soll der Strom kom­men? Alois Grandl, Meit­in­gen

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