Nur noch Un­ver­ständ­nis

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu un­se­ren Be­rich­ten zum Tod Hel­mut Kohls: Die Be­rich­te über Hel­mut Kohl und sein Um­feld wa­ren mir et­was zu viel des „Ge­den­kens“. Und wenn es so sein soll­te, dass man Hel­mut Kohl im Sarg auf ei­nem Schiff bis nach Straß­burg „schip­pert“, dann hal­te ich das (ge­lin­de ge­sagt) für reich­lich über­trie­ben. Dann wird noch der Sohn vor sei­nem El­tern­haus erst mal von Po­li­zis­ten am Be­tre­ten sei­nes El­tern­hau­ses mehr oder we­ni­ger ge­hin­dert, und die Haus­tür öff­net dann Kai Diek­mann (ehe­mals Bild); und dann muss­te man im Wohn­zim­mer ei­ne Küh­lung ein­bau­en, da­mit man den Leich­nam dort bis zur „See­rei­se“auf­bah­ren kann… Das al­les ruft bei mir nur Un­ver­ständ­nis her­vor. Wie wür­de­voll hat man doch von Hel­mut Schmidt Ab­schied ge­nom­men. In­ge Hie­sin­ger, Gerst­ho­fen

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