Ei­chen­pro­zes­si­ons­spin­ner oder Ge­spinst­mot­te?

Donauwoerther Zeitung - - Bayern -

Wer ei­nen ein­ge­spon­ne­nen Baum sieht, denkt so­fort an den ge­fähr­li chen Ei­chen­pro­zes­si­ons­spin­ner. Oft aber ist es das Werk der Ge­spinst mot­ten­rau­pe.

Wäh­rend die Rau­pen des Ei­chen pro­zes­si­ons­spin­ners durch ih­re gif­ti gen Här­chen all­er­gi­sche Re­ak­tio­nen her­vor­ru­fen kön­nen, sind Ge­spinst mot­ten­rau­pen völ­lig harm­los, da sie kei­ne Brenn­haa­re be­sit­zen.

Ei­chen­pro­zes­si­ons­spin­ner kom­men fast aus­schließ­lich auf Ei­chen vor. Die Ge­spinst­mot­te be­fällt ver­schie­de ne Ge­höl­zer wie Sch­le­hen, Ap­fel oder Pflau­men­bäu­me oder Trau­ben­kir schen.

Ge­spinst­mot­ten spin­nen den gan zen Baum ein. Der Ei­chen­pro­zes­si ons­spin­ner hin­ge­gen frisst die Blät­ter, kriecht zu­rück in sein Nest und spinnt das ein. (sast, gau)

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