Wo hört der Him­mel auf?

Donauwoerther Zeitung - - Bayern -

Je­de Wo­che stel­len uns Ca­pi­to-Le­ser knif­fe­li­ge Fra­gen, wir Re­dak­teu­re ver­su­chen, Ant­wor­ten dar­auf zu fin­den. Heu­te fragt Lu­ca: Wo hört der Him­mel auf?

Um die­se Fra­ge zu be­ant­wor­ten, müs­sen wir erst ein­mal klä­ren, was ge­nau Him­mel ist. Im Grun­de ge­nom­men gibt es näm­lich zwei Sor­ten von Him­mel. Da ist zum ei­nen der, den du tag­täg­lich siehst und an dem Wol­ken über dich hin­weg­zie­hen oder nachts die Ster­ne fun­keln. Die Ster­ne sind gaaa­anz weit ent­fern­te Son­nen im Uni­ver­sum.

Kein le­ben­der Mensch war bis­her dort

Au­ßer­dem wird das Wort Him­mel auch von Chris­ten ver­wen­det. Sie glau­ben, dass dort Gott und die En­gel und dass die Men­schen nach ih­rem Tod dort­hin­kom­men.

In bei­den Fäl­len weiß nie­mand ge­nau, wo der Him­mel auf­hört. Vie­le Wis­sen­schaft­ler mei­nen, dass das Uni­ver­sum un­end­lich ist. Das be­deu­tet: Es hört gar nicht auf. Un­vor­stell­bar, oder? Und wie ist das beim Him­mel des Chris­ten­tums? Da weiß auch nie­mand wo ge­nau er sich be­fin­det, wo er auf­hört und ob es ihn über­haupt gibt? Es war näm­lich noch kein le­ben­der Mensch dort, der da­von be­rich­ten könn­te.

Lea Thies, Ca­pi­to-Team

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