Nur der, der sich en­ga­giert, soll­te schimp­fen dür­fen

Donauwoerther Zeitung - - Feuilleton -

Der Schau­spie­ler Flo­ri­an Lu­kas, 44, hat ein Pro­blem mit dem De­mo­kra­tie­ver­ständ­nis vie­ler Deut­scher. „De­mo­kra­tie heißt ja ei­gent­lich, sich ein­zu­brin­gen, und wenn man kei­ne Lust hat, sich wäh­rend ei­ner Le­gis­la­tur­pe­ri­ode ein­zu­brin­gen, dann soll­te man auch nicht über De­mo­kra­tie schimp­fen“, er­klär­te Lu­kas („Good Bye, Le­nin!“) am Ran­de des Münch­ner Film­fes­tes. Für ihn sei Wäh­len ein Ge­schenk, aber es ma­che nur ei­nen klei­nen Teil ei­ner de­mo­kra­ti­schen Ge­sell­schaft aus. „Vie­le Leu­te den­ken, das wär’s dann schon, und zei­gen dann vier Jah­re lang auf die an­geb­lich dum­men Po­li­ti­ker.“Bei je­der Bun­des­tags­wahl ge­be es The­men, die ihm wich­tig sei­en, und da­nach rich­te er sein Wahl­ver­hal­ten, so Lu­kas.

Flo­ri­an Lu­kas

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