Ge­ra­de das ist christ­lich

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Mann nach KZ Wit­zen zum Dia­kon ge­weiht“(Bay­ern) vom 26. Ju­ni: Je­sus war vor al­lem barm­her­zig, wie sich am Bei­spiel der beim Ehe­bruch er­tapp­ten Frau, die von den Ho­he­pries­tern ge­stei­nigt wer­den soll­te, zeig­te. Je­sus hat sie nicht ver­ur­teilt, son­dern ihr nur ge­ra­ten, nicht mehr zu sün­di­gen. Ein noch bes­se­res Bei­spiel zum Um­gang mit Ver­feh­lun­gen zeigt Je­sus, als er dem Apos­tel Pe­trus, der nach der Fest­nah­me Je­su drei­mal be­haup­tet hat­te, Je­sus nicht zu ken­nen, nicht nur ver­zie­hen hat, son­dern ihm so­gar die Lei­tung der Kir­che an­ver­traut hat. Nichts an­de­res hat Bi­schof Han­ke ge­macht, wenn er ei­nem Men­schen, der sei­nen Feh­ler er­kannt hat und be­müht ist, ihn gut­zu­ma­chen, ei­ne zwei­te Chan­ce gibt. Al­les an­de­re wä­re un­christ­lich. Micha­el Chris­toph, Dil­lin­gen

Es ist nicht zu fas­sen: Ha­mil ton, der Mann, der mit al­len un­fai­ren Tricks Ni­co Ros­berg be­kämpft hat, pro­kla­miert Fair­ness für sich! Ein Renn­fah rer, der beim letz­ten Sai­son ren­nen ver­sucht hat, durch Lang­sam­fah­ren Welt­meis­ter zu wer­den, soll­te sich an die ei ge­ne Na­se fas­sen. Er kann nur als Ne­ga­tiv­bei­spiel für sport­li che Fair­ness die­nen!

Ro­bert Stangl, Schwen­nin­gen, zu „Der Rü­pel in Rot“(Sport) vom 27. Ju­ni

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