Neu­es von der Recht­schreib Front: Vom Es­zett bis zum Ketch­up

Donauwoerther Zeitung - - Erste Seite -

Nun hat auch der letz­te deut­sche Buch­sta­be sein Al­lein­stel­lungs­merk­mal ver­lo­ren: Das Es­zett, auch be­kannt als „schar­fes S“, gibt es nun of­fi­zi­ell auch als Groß­buch­sta­ben. Der Grund? Wenn man Na­men oder Wör­ter eben in GROß­BUCH­STA­BEN schreibt, sieht das, wie je­der hier se­hen kann, mit klei­nem „ß“ziem­lich doof aus, als GROSSBUCHSTABEN ge­schrie­ben aber auch nicht un­be­dingt rich­tig. Ob das gro­ße Dings oben im Bild nun al­ler­dings viel bes­ser aus­sieht, muss je­der selbst ent­schei­den, im­mer­hin sind wei­ter bei­de Schreib­wei­sen zu­läs­sig. An­de­re Än­de­run­gen des Rats für deut­sche Recht­schrei­bung, die ges­tern be­kannt wur­den, dürf­ten da schon mehr be­tref­fen: Wer et­wa wis­sen mag, ob es künf­tig rich­ti­ger­wei­se Ketch­up oder Ket­schup heißt, der le­se das Feuille­ton.

Fo­to: dpa/AZ

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