Ge­gen das Ver­blas­sen

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zum sel­ben The­ma: Es ist gut 70 Jah­re her, dass die NSKon­zen­tra­ti­ons­la­ger be­freit wur­den und der Ho­lo­caust in das Be­wusst­sein der Welt und die Ge­schichts­bü­cher ge­lang­te. Es macht mich wü­tend, dass jü­di­sche Mit­bür­ger in un­se­rer Stadt und an­ders­wo ih­re Kip­pa ver­ber­gen müs­sen, weil sie „nicht pro­vo­zie­ren wol­len“und Angst vor An­grif­fen ha­ben. Ja, wo le­ben wir denn hier? Hier ist kein Platz für Ju­den­hass! We­der für den ewig­gest­ri­gen ein­hei­mi­schen noch für den ganz ger­ne un­ter den Tisch ge­kehr­ten im­por­tier­ten. Bei­den darf we­der mit Nach­sicht noch mit Igno­ranz be­geg­net wer­den. In Zei­ten ei­nes ganz of­fen­sicht­lich ver­blas­sen­den „Nie wie­der“tut es not, der­ar­ti­gen Um­trie­ben um­so mas­si­ver ein En­de zu be­rei­ten. Mar­tin Ni­k­las, Augs­burg

Wo bleibt der Auf­schrei von Ver­ant­wort­li­chen in der Kir che und Re­li­gi­ons­leh­rern, wenn man in der Hei­mat­zei tung Kin­dern weis­ma­chen will, dass man nicht wis­se, ob es den Him­mel der Chris­ten gibt? Da kön­nen wir doch gleich ein­pa­cken, wenn wir dar­auf kei­ne Ant­wort mehr ha­ben!?

Fran­zis­ka Jakob, Rehling, zur Fra­ge der Wo­che „Wo hört der Him­mel

auf?“(Ca­pi­to) vom 23. Ju­ni

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