Po­li­zist schlägt Bu­ben: Ver­fah­ren ein­ge­stellt

Donauwoerther Zeitung - - Bayern -

Glimpf­lich da­von­ge­kom­men ist ein 52-jäh­ri­ger Po­li­zist aus dem Raum Aichach. Au­ßer­halb sei­ner Di­enst­zeit hat­te er im ver­gan­ge­nen Jahr ei­nen da­mals 13-jäh­ri­gen Bu­ben be­lei­digt und ge­schla­gen, nach­dem die­ser mit dem Fahr­rad in das Au­to des Man­nes ge­fah­ren war. Ge­gen ei­nen Straf­be­fehl über 7000 Eu­ro hat­te der 52-Jäh­ri­ge Ein­spruch ein­ge­legt. We­ni­ge Mi­nu­ten vor der Ver­hand­lung am Amts­ge­richt Aichach we­gen Be­lei­di­gung und Kör­per­ver­let­zung ent­schul­dig­te er sich bei dem Ju­gend­li­chen und ei­nig­te sich mit ihm auf ei­ne Zah­lung von 250 Eu­ro und die Über­nah­me der Re­pa­ra­tur­kos­ten am Au­to. Die­se könn­ten sich laut Ver­tei­di­ger schnell auf 1000 Eu­ro be­lau­fen. Das Ver­fah­ren wur­de dar­auf­hin ein­ge­stellt. Der Po­li­zist muss als Auf­la­ge zu­dem noch 1000 Eu­ro an den För­der­ver­ein der Kin­der­kli­nik in Augs­burg zah­len. (AZ)

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