Auf­ge­bläh­ter Ka­der

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Trai­ning auf en­gem Raum“(Sport) vom 8. Ju­li: Es gibt be­stimmt kei­nen Ver­ein in Eu­ro­pa, der mit 37 Feld­spie­lern und vier Tor­hü­tern in ein Trai­nings­la­ger fährt und da­bei die wich­tigs­ten Grund­la­gen für ei­ne wei­te­re, schwe­re Sai­son er­ar­bei­ten soll. In die­sem Ka­der sind mehr Spie­ler da­bei, die nicht die not­wen­di­ge Qua­li­tät be­sit­zen, als Spie­ler, die uns zum wich­ti­gen 15. Platz brin­gen. Nun sol­len Chef­scout Schwarz und Reu­ter be­wei­sen, dass sie doch in der La­ge sind, aus die­sem auf­ge­bläh­ten Ka­der ei­ne schlag­kräf­ti­ge Trup­pe zu­sam­men­zu­stel­len. Auf­grund der Qua­li­tät der bei­den Auf­stei­ger, Stutt­gart und Han­no­ver, wird es sehr schwie­rig, drei Mann­schaf­ten hin­ter sich zu las­sen. Es ist auch nicht ziel­füh­rend und auch nicht fair den Mit­glie­dern und Fans ge­gen­über, was für ein Katz-und-Maus-Spiel mit Tor­hü­ter Hitz ver­an­stal­tet wird. Si­cher wird über Ab­lö­sen ge­po­kert, aber al­lein schon die Tat­sa­che, dass mit F. Gie­fer ein wei­te­rer Tor­wart ver­pflich­tet wur­de, zeigt doch, wo­hin der Weg von Hitz geht.

Als Mit­glied Nr. 129 ha­be ich die Bit­te an die Her­ren Schwarz und Reu­ter, dass sie ei­nen Ka­der zu­sam­men­stel­len, der so stark ist, dass wir am En­de der Sai­son drei Mann­schaf­ten hin­ter uns las­sen!

Sepp Schmid, Af­fing

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