So ist die recht­li­che La­ge in Bay­ern

Donauwoerther Zeitung - - Die Dritte Seite -

Sex im Frei­en ist ver­bo­ten Ge schlechts­ver­kehr in der Öf­fent­lich keit kann un­ter Um­stän­den straf­bar sein. Dies trifft vor al­lem dann zu, wenn frem­de Men­schen die se­xu­el­len Hand­lun­gen se­hen, sich da­von ge stört füh­len und An­zei­ge er­stat­ten. Der Ge­setz­ge­ber sieht für „Er­re­gung öf fent­li­chen Är­ger­nis­ses“(Pa­ra­graf 183a des Straf­ge­setz­bu­ches) ei­ne Geld stra­fe oder ei­ne Frei­heits­stra­fe bis zu ei­nem Jahr vor. Der Pa­ra­graf führt aber im­mer wie­der zu Dis­kus­sio­nen, weil da­rin nicht ge­nau­er de­fi­niert ist, was se­xu­el­le Hand­lun­gen sind.

Nackt­ba­den ist meist er­laubt Bis 2013 gab es ei­ne Ba­de­ver­ord­nung des baye­ri­schen In­nen­mi­nis­te­ri­ums, wo­nach das öf­fent­li­che Nackt­ba­den in Bay­ern ver­bo­ten war. Die Ver­ord nung ent­hielt meh­re­re Aus­nah­men, et­wa für Plät­ze, an de­nen Ba­de­gäs­te da­mit rech­nen kön­nen, dass sie nicht ge­se­hen wer­den. Zum 30. Sep tem­ber 2013 en­de­te die bay­ern­weit gül­ti­ge Ver­ord­nung. Seit­her re­gelt das Lan­des­straf und Ver­ord­nungs­ge setz, dass Ge­mein­den selbst Re­ge­lun gen über das Ver­hal­ten beim öf­fent li­chen Ba­den er­las­sen kön­nen. (sok)

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