Noch kei­ne Klar­heit über Tod von IS Chef Al Bag­da­di

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Russ­land kann den Tod des IS-An­füh­rers Abu Ba­kr Al-Bag­da­di auch nach ein­mo­na­ti­gen Er­mitt­lun­gen nicht ein­deu­tig be­stä­ti­gen. „Wir ha­ben kei­ne ge­naue­ren Er­kennt­nis­se“, sag­te Kreml­spre­cher Dmi­tri Pes­kow in Mos­kau. Es ge­be wei­ter­hin wi­der­sprüch­li­che In­for­ma­tio­nen, die noch von den Be­hör­den über­prüft wer­den. Mit­te Ju­ni hat­te das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um mit­ge­teilt, dass Al-Bag­da­di mög­li­cher­wei­se bei ei­nem rus­si­schen Luft­an­griff in der Nä­he der sy­ri­schen Stadt Al-Rak­ka ums Le­ben ge­kom­men sei. Auch wei­te­re An­füh­rer der Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat, 30 Kom­man­deu­re und rund 300 Kämp­fer sol­len bei dem An­griff En­de Mai ge­tö­tet wor­den sein. Da­mals hieß es aus Mos­kau, man prü­fe, ob auch der IS-Chef un­ter den To­ten sei.

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