Schlei­mi­ge Freun­de

Donauwoerther Zeitung - - Sport -

Sie sind schlei­mig und zer­fres­sen hüb­sche Pflan­zen. Schne­cken sind nicht be­son­ders be­liebt. Im Na­tio­nal­park Ei­fel freut man sich aber über sie. Der Na­tio­nal­park Ei­fel liegt im Bun­des­land Nord­rhein-West­fa­len. Ne­ben sel­te­nen Schne­cken le­ben hier auch Wild­kat­zen, Schwarz­stör­che und an­de­re Tier­ar­ten. Der Bio­lo­ge Andre­as Par­dey ist froh, dass es im Na­tio­nal­park so vie­le Schne­cken gibt. Sie hel­fen mit, dass Blät­ter und Holz wie­der zu Er­de wer­den. Ei­ni­ge Ar­ten sei­en ja auch ganz hübsch, sagt Andre­as Par­dey. Je we­ni­ger der Mensch in ei­nen Wald ein­grei­fe, des­to mehr von ih­nen ge­be es. „Je mehr to­te Bäu­me am Bo­den lie­gen, um­so mehr Mög­lich­kei­ten ha­ben Schne­cken, sich zu­rück­zu­zie­hen“, sag­te Par­dey. Au­ßer­dem füh­len sich Schne­cken da wohl, wo es feucht ist. Schne­cken mit ei­nem Haus auf dem Rü­cken brau­chen auch Kalk. Dar­aus bau­en sie dann das Häu­schen.

Eu­er Team

Fo­to: dpa

Nackt­schne­cken ha­ben ei­gent­lich nicht vie­le Freun­de. Gärt­ner mö­gen sie nicht in ih­ren Gär­ten ha­ben. In dem Na­tio­nal­park Ei­fel sind die schlei­mi­gen Tie­re aber sehr will­kom­men. Hier er­fährst du, war­um das so ist.

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