Twit­ter zur Darstel­lung von Po­li­tik un­ge­eig­net

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Kurz­state­ments und Twit­ter-Bot­schaf­ten sind nach An­sicht des schei­den­den Bun­des­tags­prä­si­den­ten Nor­bert Lam­mert (CDU) nicht zur Darstel­lung von Po­li­tik ge­eig­net. Die­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men und „ech­ter po­li­ti­scher Dis­kurs“schlie­ßen sich wech­sel­sei­tig aus, sag­te Lam­mert im In­ter­view mit der Ge­sell­schaft für deut­sche Spra­che. „Wenn Po­li­tik Ver­trau­en zu­rück­ge­win­nen will, rei­chen Se­kun­dens­tate­ments und Tweets wohl kaum aus.“Die Welt wer­de kom­ple­xer, „ver­meint­lich ein­fa­che Lö­sun­gen sind da für vie­le Men­schen ver­füh­re­risch“, füg­te Lam­mert hin­zu, der bei der Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber nicht mehr an­tritt. (afp)

Foto: dpa

Kein Twit­ter Fan: Nor­bert Lam­mert – im Bild mit sei­ner Frau Ger­trud.

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