Die Er­de ist er­schöpft

Ach so! Der Mensch geht nicht gut mit sei­nem Pla­ne­ten um. Ges­tern war ein be­son­de­rer Tag, an dem For­scher auf et­was Wich­ti­ges auf­merk­sam mach­ten

Donauwoerther Zeitung - - Capito -

Hast du heu­te schon Fleisch ge­ges­sen, Müll weg­ge­wor­fen oder bist im Au­to mit­ge­fah­ren? Da­mit hast du Spu­ren auf der Er­de hin­ter­las­sen. Ex­per­ten nen­nen das ,den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck‘. Ob wir Men­schen es­sen, trin­ken, fern­schau­en oder et­was kau­fen – da­für muss der Er­de et­was ge­nom­men wer­den. Denn was wir ver­wen­den, wird mit­hil­fe von Sa­chen her­ge­stellt, die aus der Er­de kom­men, auf ihr wach­sen oder le­ben. Ma­te­ria­li­en wie Gold oder Holz zum Bei­spiel. Die­se Din­ge nennt man Res­sour­cen (ge­spro­chen: rä­ßur­ßen).

Ab heu­te ver­brau­chen wir zu viel

Doch die Men­schen ver­brau­chen sehr vie­le Res­sour­cen, sa­gen ei­ni­ge Wis­sen­schaft­ler. Vor al­lem die Men­schen in rei­chen Län­dern wie zum Bei­spiel Deutsch­land und die USA. Ex­per­ten ha­ben aus­ge­rech­net: Bis ges­tern ha­ben wir Men­schen auf der Welt für die­ses Jahr al­le na­tür­lich ver­füg­ba­ren Res­sour­cen auf­ge­braucht. So schnell kön­nen sie sich nicht er­ho­len.

Was das be­deu­tet? Es wird nun et­wa Was­ser oder Holz ge­nutzt, das ei­gent­lich für spä­ter …dass vor 300 Jah­ren der Mann Hans Carl von Car­lo­witz ein wich­ti­ges Wort er­fun­den hat? Es heißt „nach­hal­tig“. „Nach­hal­tig“be deu­tet, dass man höchs­tens nur so viel aus der Na­tur nimmt, wie die­se auch wie­der her­stel­len kann. An­ders aus­ge­drückt be­deu­tet nach­hal­tig: ge­dacht war. Trotz­dem den­ken nicht ge­nug Leu­te dar­an, Res­sour­cen zu spa­ren, kri­ti­sie­ren die Wis­sen­schaft­ler. Man­che ver­wen­den so­gar im­mer mehr. Dar­um rückt der Tag, an dem die Er­de er­schöpft ist, in je­dem Jahr ein biss­chen vor. Man soll die Na­tur nicht aus­nut zen, ihr auch nicht scha­den und an die Zu­kunft den­ken. Auf der In ter­net­sei­te www.na­tur­de­tek­ti­ve.de er­fährst du mehr über Nachhal tig­keit und Na­tur­schutz. Und dort wer­den dir auch fol­gen­de Tipps ge­ge­ben, wie du nach­hal­tig han deln kannst:

Wirf kei­nen Plas­tik­müll in die Land­schaft (denn der liegt dort vie­le Jah­re).

Kau­fe nur das, was du wirk­lich brauchst und was lan­ge hält (denn Müll ha­ben wir schon ge­nug

Die Wis­sen­schaft­ler sa­gen aber auch: Noch ist es nicht zu spät! Die Po­li­ti­ker und je­der Ein­zel­ne kön­nen et­was tun. Die Men­schen müs­sen end­lich vor­sich­ti­ger mit dem Pla­ne­ten Er­de um­ge­hen, denn sie ha­ben nur die­sen ei­nen.

Wuss­test du …

– bes­ser, es wird nicht noch mehr).

Fah­re Fahr­rad statt dich mit dem Au­to brin­gen zu las­sen (denn da­von bleibt die Luft sau­ber).

Pflan­ze ei­nen Baum (denn der wird auch in Zu­kunft noch Schat ten spen­den).

Be­ob­ach­te die Tie­re und Pflan zen vor dei­ner Haus­tür (denn dann er­kennst du den Wert der Le­be­we­sen). (lea)

Mehr In­fos gibt es un­ter www.na­tur­de­tek­ti­ve.de

Wat­ter­son/UPS/Dis­tr. Bulls

von Car­lo­witz

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