Neu­er Kreuz­weg

14 Sta­tio­nen wer­den aus Stein ge­stal­tet

Donauwoerther Zeitung - - An Donau, Lech Und Schmutter -

Mer­tin­gen Seit 1878 hat es im Mer­tin­ger Wald ei­nen Kreuz­weg ge­ge­ben. Die­ser wur­de aber ver­wüs­tet. Nun wird die­ser Kreuz­weg durch ei­ne Stif­tung von Eh­ren­bür­ge­rin Frie­da Rei­ter wie­der er­rich­tet.

Der Kreuz­weg im Forst be­stand ur­sprüng­lich aus Holz­kreu­zen mit ge­druck­ten Bil­dern in Holz­käs­ten, wie Ge­mein­de­ar­chi­var Franz Xa­ver Ge­org Ries her­aus­ge­fun­den hat. Nach dem Krieg, so sei­ne Re­cher­chen, sei er durch ei­ne Kon­struk­ti­on aus Blech und Glas er­setzt wor­den. Der Kreuz­weg führt zur Wald­ka­pel­le St. An­na.

Der nach der Ver­wüs­tung ge­plan­te, neue Kreuz­weg mit 14 Sta­tio­nen soll von der Mer­tin­ger Bild­hauer­und St­ein­metz­fa­mi­lie Ham­pel ge­stal­tet wer­den. Franz Xa­ver Ge­org Ries: „Mit den ba­ro­cken Ele­men­ten bei der künst­le­ri­schen Gestal­tung aus Stein zi­tie­ren die Bild­hau­er Hel­muth und Ste­phan Ham­pel be­wusst ei­ne For­men­spra­che der Ver­gan­gen­heit, ei­ne ver­trau­te Tra­di­ti­on, die auch im mo­der­nen Ge­mein­we­sen ge­gen die Ent­frem­dungs­ten­den­zen der Zeit hilf­reich sein mag.“

Der Kreuz­weg soll Gläu­bi­ge wie auch Spa­zier­gän­ger er­freu­en. Wäh­rend des Winters sol­len die Sta­tio­nen ent­ste­hen und dann im Früh­jahr kom­men­den Jah­res auf­ge­stellt wer­den. (bih)

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