Mu­sik ist Trumpf

Som­mer­kon­zert Die Hei­lig-Kreuz-Kn­a­ben­re­al­schu­le zeig­te be­acht­li­ches mu­si­ka­li­sches Ni­veau und sti­lis­ti­sche Viel­falt

Donauwoerther Zeitung - - Blickpunkt Kultur - VON ANDREA HUTZLER

Do­nau­wörth Bei recht mo­de­ra­ten Au­ßen­tem­pe­ra­tu­ren hol­ten die Schü­ler der Kn­a­ben­re­al­schu­le Hei­lig Kreuz mit ih­ren Dar­bie­tun­gen den Som­mer in die Schul­au­la. Schmis­si­ge Me­lo­di­en un­ter­schied­lichs­ter Gen­res bis hin zu ak­tu­el­len Songs, Blues und Jazz heiz­ten den Zu­hö­rern kräf­tig ein und sorg­ten für ein ab­wechs­lungs­rei­ches und ni­veau­vol­les Schü­ler­kon­zert.

Das statt­li­che, äu­ßerst dis­zi­pli­niert agie­ren­de Blas­or­ches­ter un­ter der be­währ­ten Lei­tung von Edu­ard May­ers­ho­fer be­gann den mu­si­ka­li­schen Rei­gen schwung­voll und in mit­rei­ßen­der Dy­na­mik mit der be­kann­ten Me­lo­die „Mu­sik ist Trumpf“von Heinz Gietz. Andre­as Mül­ler, 9a, fun­gier­te als sou­ve­rä­ner und mu­si­ka­lisch über­zeu­gen­der So­list in dem Stück „T-Bo­ne Tricks“aus der Fe­der des nie­der­län­di­schen Kom­po­nis­ten Kees Vlak, der die­ses Werk un­ter dem Pseud­onym Dick Ra­ve­nal ver­öf­fent­licht hat. An­schlie­ßend sang die Klas­se 5 c mit Mu­sik­leh­re­rin Fa­ri­na May­ers­ho­fer en­ga­giert den Song „Vor dir und hin­ter dir“, den die Schü­ler selbst ge­tex­tet hat­ten, so­wie den Ka­non „Koo­ka­b­ur­ra“.

Gro­ßen Ap­plaus be­kam die Schul­band (Fe­lix Spra­ter, 10 a, Gi­tar­re, Flo­ri­an Vo­gel, 10c, E-Bass, Fa­bi­an Schrött­le, 8b, Schlag­zeug, und als Gast Sän­ge­rin Chi­a­ra Ba­eck). Das En­sem­ble spiel­te so­wohl tech­nisch als auch klang­lich über­zeu­gend und mit dem nö­ti­gen Dri­ve „Wa­ke Me Up When Sep­tem­ber Ends“(Gre­en Day), „Ca­li­for­ni­ca­ti­on“ und „Can’t stop“(Red Hot Chi­li Pep­pers), „Se­ven Na­ti­on Ar­my“(Whi­te Stri­pes), so­wie „All Right Now“(Free).

Die Schü­ler der Klas­se 5 a san­gen und tanz­ten noch­mals die bei­den Songs „Wir sind Fi­sche“und „Die Ro­bo­ter“aus dem Mu­si­cal „Die un­glaub­li­che Rei­se mit der Zeit­ma­schi­ne“. Da­bei über­nahm Vi­tus Kai­ser spon­tan und un­ter gro­ßem Bei­fall den So­lo­part für den er­krank­ten Ge­s­angs­so­lis­ten. Ju­li­an Streh­ler in­ter­pre­tier­te über­zeu­gend den „Pa­che­ri­ne Ray“, ehe das Sa­xo­fon-En­sem­ble (Mar­tin May­in­ger, Ju­li­an Streh­ler, Mo­ritz Lau­er, Lei­te­rin Fa­ri­na May­ers­ho­fer) über­zeu­gend und rhyth­misch „So­meo­ne to Watch Over Me“von Ge­or­ge Gershwin so­wie die Be­ar­bei­tung ei­nes Rag­ti­mes von Scott Jo­p­lin in­ter­pre­tier­te.

Mit dem Stück „Born To Be Wild“von Step­pen­wolf und „Oye Co­mo Va“von San­ta­na mel­de­te sich das Blas­or­ches­ter noch­mals tem­pe­ra­ment­voll zu Wort und schlug an­schlie­ßend mit der Kom­po­si­ti­on „Ins Land hin­aus“sehr volks­tüm­li­che Klän­ge an, die das Pu­bli­kum zum Mit­klat­schen ani­mier­ten. Die Schul­band setz­te schließ­lich mit „Not­hing El­se Mat­ters“ei­nen glanz­vol­len Schluss­punkt un­ter das ge­lun­ge­ne und kurz­wei­li­ge Kon­zert.

Fo­to: Andrea Hutzler

Rek­tor Joa­chim Dü­sing (links) gra­tu­lier­te den Schü­lern zum ge­lun­ge­nen Som­mer­kon­zert.

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