Wis­sens­wer­tes über die Deaf­lym­pics

Donauwoerther Zeitung - - Sport Vor Ort -

Die Deaf­lym­pics, auch Olym­pi­sche Spie­le für Men­schen mit Hör­be­ein träch­ti­gung ge­nannt, gibt es seit 1924. Im Vier Jah­res Rhyth­mus fin­den sie als Som­mer und Win­ter­spie­le statt. Zu­ge­las­sen sind Sport­ler, die ei­nen Hör­ver­lust von 55 De­zi­bel auf dem bes­se­ren Ohr ha­ben. Tau­be und Schwer­hö­ri­ge mit Hör­ge­rä­ten oder Coch­lea Im­plan­ta­ten dür­fen teil neh­men, die Hör­hil­fen sind je­doch bei den Wett­kämp­fen, aus Grün­den der Fair­ness, nicht er­laubt.

Die Sport­ler kom­mu­ni­zie­ren mit­hil­fe der Ge­bär­den­spra­che. Vor­teil: Es gibt in­ter­na­tio­na­le Ge­bär­den, al­so ha ben al­le ei­ne ge­mein­sa­me „Spra che“.

Die Deaf­lym­pics 2017 fan­den an der tür­ki­schen Schwarz­meer­küs­te in Sam­sun statt. Teil­neh­mer aus 110 Län­dern tra­ten in den fol­gen­den 20 Dis­zi­pli­nen an: Bad­min­ton, Bas­ket­ball, Beach­vol­ley­ball, Bow­ling, Frei­stil rin­gen, Fuß­ball, grie­chisch rö­mi­sches Rin­gen, Hand­ball, Ju­do, Ka­ra­te, Leicht­ath­le­tik, Moun­tain­bike, Ori­en­tie rungs­lauf, Schwim­men, Sport­schie ßen, Stra­ßen­rad­sport, Tisch­ten­nis, Tae­kwon­do, Ten­nis und Vol­ley­ball.

Im Ge­samt­me­dail­len­spie­gel lan­de­te Deutsch­land auf dem 13. Platz (vier­mal Gold, fünf­mal Sil­ber, drei­mal Bron­ze). Spit­zen­rei­ter der Deaf­lym pics 2107 ist Russ­land mit 199 ge­won ne­nen Me­dail­len. (lur)

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