Freu­de in den Frei­bä­dern

Sta­tis­tik Be­su­cher­zah­len in der Re­gi­on sind bis­lang im Ver­gleich zur ers­ten Au­gust­wo­che 2016 um ei­ni­ges hö­her. Do­nau­wörth bei­spiels­wei­se ver­mel­det ak­tu­ell ein Plus von rund 50 Pro­zent

Donauwoerther Zeitung - - Donauwörth - VON FA­BI­AN KAP­FER

Do­nau­wörth Mit dem Be­ginn der Som­mer­fe­ri­en und den hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren hat es ver­gan­ge­ne Wo­che wie­der vie­le Schwimm­freun­de und Son­nen­an­be­ter in die Frei­bä­der in der Re­gi­on ge­lockt. Geht es nach den Be­su­chern und vor al­lem auch den Be­trei­bern der Frei­bä­der, dann darf sich die­ser Som­mer ru­hig noch lan­ge von sei­ner bes­se­ren Sei­te zei­gen.

Bei der Stadt Do­nau­wörth herrscht aber be­reits jetzt Zuf­rie­den­heit mit der dies­jäh­ri­gen Frei­bad­sai­son, die be­reits seit dem 13. Mai läuft. Laut Mar­ti­na Rie­ger, die für das Sach­ge­biet Schu­len und Sport in der Stadt­ver­wal­tung tä­tig ist, ka­men in die­sem Jahr bis­lang rund 79 000 Be­su­cher auf den Schel­len­berg. Das ist ei­ne deut­li­che Stei­ge­rung um fast 26000 Per­so­nen im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­punkt, als es in der Gro­ßen Kreis­stadt nach der ers­ten Au­gust­wo­che nur cir­ca 53 000 Ba­de­gäs­te zu ver­zeich­nen gab. Bis­her war Rie­ger zu­fol­ge am 28. Mai mit 3217 Gäs­ten am meis­ten los. Ganz an­ders der 26. Ju­li, der mit le­dig­lich 57 Be­su­chern den Ne­ga­tiv­re­kord der ak­tu­el­len Ba­de­sai­son hält. Die Stadt hofft dar­auf., dass das Wet­ter bis Mit­te Sep­tem­ber mit­spielt, wenn das Frei­bad am Schel­len­berg vor­aus­sicht­lich schließt, „Das wür­de die schon jetzt recht er­folg­rei­che Sai­son sehr schön ab­schlie­ßen“, so Rie­ger.

Am Wem­din­ger Waldsee zeigt man sich eben­falls sehr zu­frie­den mit den Ba­de­ta­gen und den da­mit ein­her­ge­hen­den gu­ten Be­su­cher­zah­len, wie Ba­de­meis­ter Klaus Mel­zer mit­teilt. Da in Wem­ding der Ein­tritt nur auf Spen­den ba­siert, lie­gen al­ler­dings kei­ne kon­kre­ten Be­su­cher­zah­len vor. Der Waldsee hat seit Mit­te Mai ge­öff­net und be­grüßt sei­ne Ba­de­gäs­te noch bis Mit­te Sep­tem­ber von 10 bis 18 Uhr, be­rich­tet Mel­zer.

Auch nach Tag­mers­heim wer­den deut­lich mehr Ba­de­gäs­te kom­men, als dies ver­gan­ge­nes Jahr der Fall war. Zwar wer­de es – wie auch in den an­de­ren Frei­bä­dern der Re­gi­on – wohl nicht ge­lin­gen, die Zah­len des Re­kord­som­mers 2015 zu er­rei­chen, „aber wir sind zu­ver­sicht­lich, die Zah­len des Vor­jah­res zu über­tref­fen“, sagt Tag­mers­heims Bür­ger­meis­ter Ge­org Schnell. „Oft kann der Au­gust die schlech­ten Be­su­cher­zah­len in ei­ner Sai­son nicht mehr kom­pen­sie­ren, da die Zeit von Mai bis Ju­li schon ent­schei­dend ist“, so Schnell wei­ter. Ba­de­gäs­te kön­nen sich in Tag­mers­heim, wo das Frei­bad seit 19. Mai ge­öff­net hat, noch bis vor­aus­sicht­lich 31. Au­gust er­fri­schen. Ob dar­über hin­aus noch ge­ba­det wer­den kann, hän­ge vom Wet­ter ab.

In Frei­bad in Monheim spie­len äu­ße­re Ein­flüs­sen eben­falls ei­ne gro­ße Rol­le, denn oh­ne Hei­zung jeg­li­cher Art ist man dort mehr als an­dern­orts enorm auf die Son­ne an­ge­wie­sen. So hin­ke man in der Ju­ra­stadt, des­sen An­la­ge lie­be­voll als „Nost­al­gie­bad“be­zeich­net wird, im­mer ein bis zwei Grad bei der Was­ser­tem­pe­ra­tur im Ver­gleich zu Do­nau­wörth hin­ter­her, wie Ger­hard Lan­ger be­rich­tet. Bis jetzt ha­be man in Monheim knapp 5500 Gäs­te ver­zeich­nen kön­nen. Der 26. Ju­ni war mit 512 Per­so­nen der stärks­te Tag, bei schlech­tem Wet­ter – wie bei­spiels­wei­se vom 23. bis 27. Ju­li – bleibt das Bad, auch we­gen der feh­len­den Hei­zung, gleich ganz ge­schlos­sen.

Oh­ne Hei­zung sehr von der Son­ne ab­hän­gig

Fo­to: Szil­via Iz­só

„Gib mir Fünf“: Tim Ve­nin­ger und Lu­cas Eich­ner wa­gen am gest­ri­gen Mon­tag ei­nen Sprung in das Mon­hei­mer Frei­bad. Sie zäh­len da­mit zu den rund 5500 Gäs­ten, die in der Ju­ra­stadt heu­er schon ver­zeich­net wur­den. Ge­ne­rell freu­en sich die Frei­bä­der in der Re­gi­on über mehr Be­su­cher als im Vor­jahr zu die­sem Zeit­punkt.

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