Wirtschaft kom­pakt

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft -

Ita­li­en kri­ti­siert EU-Zie­le als „Selbst­mord“

Kurz vor Ablauf der Frist für ei­ne Ant­wort an die EU-Kom­mis­si­on zeigt sich Ita­li­en im Haus­halts­streit un­nach­gie­big. Die „grund­le­gen­den Eck­pfei­ler“des Haus­halts­ent­wurfs wür­den nicht ge­än­dert, sag­te Fi­nanz­mi­nis­ter Gio­van­ni Tria bei ei­nem Tref­fen mit Eu­ro­grup­pen­Chef Ma­rio Cen­te­no. Die Neu­ver­schul­dung im kom­men­den Jahr auf 0,8 Pro­zent der Wirt­schafts­leis­tung zu sen­ken – wie von der Vor­gän­ger­re­gie­rung in Rom ver­spro­chen – wür­de „sehr bru­ta­le“Maß­nah­men be­deu­ten. „Für ei­ne Wirtschaft, die sich stark ver­lang­samt, wä­re das Selbst­mord“, so Tria.

Ex-Bahn-Chef Gru­be schämt sich für Ver­spä­tung

Dem ehe­ma­li­gen Vor­stands­chef der Deut­schen Bahn, Rü­di­ger Gru­be, sind die häu­fi­gen Ver­spä­tun­gen der Bahn nach wie vor ein Dorn im Au­ge. „Ich schä­me mich, wenn ich teil­wei­se die schlech­ten Leis­tun­gen er­le­be, ich ha­be schließ­lich acht Jah­re dort die Ver­ant­wor­tung ge­habt“, sag­te der 67-Jäh­ri­ge der

Er fah­re fast je­den Tag mit dem Zug oder flie­ge ir­gend­wo­hin. „Bei­des tut sich nicht viel, auch Flug­zeu­ge kom­men zu spät, und bei­des ist nicht gut“, sag­te Gru­be. Er wol­le die Leis­tun­gen von Bahn und Flug­ge­sell­schaf­ten nicht schmä­lern. „Aber ich will nichts ge­sund­be­ten. Die Bahn hat vie­le Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern.“(afp)

Os­na­brü­cker Zei­tung. Neu­en

Fo­to: dpa

Ex-Bahn-Chef Gru­be.

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