Leip­zi­ger El­tern mit Kla­ge ge­schei­tert

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

LEIP­ZIG - Mehr als 400 Ver­fah­ren zum Wunsch­platz für ei­ne be­stimm­te Ki­ta sind beim Ver­wal­tungs­ge­richt Leip­zig seit Ok­to­ber ein­ge­gan­gen. Ver­geb­lich - ver­schie­de­ne Mus­ter­kla­gen von El­tern ge­gen die Stadt Leip­zig schei­ter­ten nun.

Be­grün­dung des Ge­richts: Zum ei­nen ha­be die Stadt bei Ki­tas in pri­va­ter Trä­ger­schaft kein Be­le­gungs­recht. Des­we­gen kön­ne dort kein Platz ein­ge­klagt wer­den. Bei kom­mu­na­len Ki­tas schei­ter­ten die Kla­gen dar­an, dass die Ein­rich­tun­gen schlicht voll wa­ren. Ei­nen ge­richt­lich ein­klag­ba­ren An­spruch auf ei­ne Er­wei­te­rung der Ki­ta ge­be es nicht. Zum Streit um ei­nen „wohn­ort­na­hen“Ki­ta-Platz ent­schied das Ge­richt, dass 30 Mi­nu­ten We­ge­zeit zu­mut­bar sei­en. Die Ur­tei­le sind über­wie­gend noch nicht rechts­kräf­tig.

Es gibt kein Recht auf ei­nen Platz in der Wunsch­ki­ta. Das ent­schied das Ver­wal­tungs­ge­richt in meh­re­ren Mus­ter­kla­gen

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