„Ja, es hat sich ge­lohnt!“Tom­my raus mit Ap­plaus

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

Als sich die ers­te Chan­ce bot, er­wach­te auf dem „hei­li­gen Ra­sen“von Wim­ble­don der Kampf­geist in Tom­my Haas.

Mehr als ei­ne St­un­de lang war un­ser Alt­meis­ter im Auf­schlag­ge­wit­ter des Ka­na­di­ers Mi­los Rao­nic un­ter­ge­gan­gen. Doch so woll­te sich Tom­my nicht ver­ab­schie­den. Das Auf­bäu­men war zwar letzt­lich er­folg­los, zeig­te je­doch, wie groß Haas‘ Ehr­geiz im bi­bli­schen Ten­nis-Al­ter von 37 Jah­ren noch im­mer ist. 0:6, 2:6, 7:6 (7:5) und 6:7 (4:7) un­ter­lag der uner­müd­li­che Kämp­fer in der zwei­ten Run­de von Wim­ble­don und ver­ließ den 11 000 Zu­schau­er fas­sen­den Court 1 un­ter gro­ßem Ap­plaus sei­ner Fans. „Wenn ich das al­les se­he, ha­be ich das Ge­fühl, dass sich die letz­ten zwölf Mo­na­te für mich ge­lohnt ha­ben“, sag­te Haas, der erst An­fang Ju­ni nach mehr als ei­nem Jahr Ver­let­zungs­pau­se auf die Tour zu­rück­ge­kehrt war. Zu mehr reich­te es in die­sem Jahr je­doch nicht, mehr ließ vor al­lem die vier­mal ope­rier­te Schul­ter nicht zu. Ob Haas im kom­men­den Jahr noch ein­mal - dann zum 16. Mal - in Wim­ble­don auf­schlägt, ist frag­lich.

Stark: Andrea Pet­ko­vic steht als ers­te deut­sche Spie­le­rin in der drit­ten Run­de von Wim­ble­don. Die Darm­städ­te­rin ge­wann ge­gen die Ko­lum­bia­ne­rin Ma­ria­na Du­que-Ma­ri­no nach 66 Mi­nu­ten 6:3, 6:1 und spielt nun ge­gen Sa­ri­na Di­jas aus Ka­sachs­tan um den Ein­zug ins Ach­tel­fi­na­le.

Pein­lich: Die ehe­ma­li­ge Welt­rang­lis­ten-Ers­te Ana Iva­no­vic flog schon in der zwei­ten Run­de raus. Die ser­bi­sche Freun­din von Bas­ti­an Schwein­stei­ger ver­lor ge­gen die US-Ame­ri­ka­ne­rin Betha­nie Mat­te­kSands 3:6, 4:6.

Tom­my Haas war in Wim­ble­don zwar gut be­schirmt, doch zum Wei­ter­kom­men ver­half ihm der Son­nen­schutz nicht.

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