Neue Dä­nen-Re­gie­rung ver­schärft Asyl­recht

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

KO­PEN­HA­GEN - Aus­län­der wa­ren das be­herr­schen­de The­ma im dä­ni­schen Wahl­kampf. Und kaum ist die neue rechts­li­be­ra­le Re­gie­rung am Ru­der, ver­schärft sie auch das Asyl­recht.

Im ers­ten Ge­setz­ent­wurf der re­gie­ren­den Ven­st­re-Par­tei und sei­nem Ko­ali­ti­ons­part­ner, der rechts­po­pu­lis­ti­schen Dä­ni­schen Volks­par­tei, ist fest­ge­setzt, dass Flücht­lin­ge künf­tig viel we­ni­ger So­zi­al­hil­fe er­hal­ten. Und zwar nur noch et­was mehr als die Hälf­te der bis­her ge­zahl­ten Un­ter­stüt­zung. Um­ge­rech­net 790 Eu­ro er­hal­ten al­lein­ste­hen­de Er­wach­se­ne dann, plus 200 Eu­ro nach Be­ste­hen ei­nes mit­tel­schwe­ren Sprach­kur­ses. Die­se Reg­lung soll ab 2016 auch für Aus­län­der gel­ten, die we­ni­ger als sie­ben Jah­re im Land le­ben.

Kri­ti­ker war­nen, dies wer­de die Ar­mut stei­gern, die Flücht­lin­ge aber nicht ab­hal­ten, nach Dä­ne­mark zu kom­men.

Nach sei­ner Wahl Mit­te Ju­ni setz­te Pre­mier Lars Lo­ek­ke Ras­mus­sen (51) als Ers­tes die Ver­schär­fung des Asyl­rechts durch.

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