Aber Ni­co fährt die Best­zeit

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

SIL­VERS­TO­NE - Ni­co Ros­berg sägt wei­ter flei­ßig am Thron von Welt­meis­ter Le­wis Ha­mil­ton und hat sei­nem eng­li­schen Mer­ce­des­Ri­va­len auch den Heim­spiel-Auf­takt in Sil­vers­to­ne ver­dor­ben.

Der Deut­sche brann­te ges­tern im frei­en Trai­ning die schnells­te Run­de des Ta­ges in den As­phalt, in 1:34,155 Mi­nu­ten dis­tan­zier­te Ros­berg den zweit­plat­zier­ten Ha­mil­ton (1:34,344) um fast zwei Zehn­tel - und der En­g­län­der hat­te sei­ne bes­te Run­de am Mor­gen ge­dreht. In der schnel­len Ses­si­on am Nach­mit­tag lief für Ha­mil­ton kaum et­was zu­sam­men, sei­ne Lau­ne war ent­spre­chend.

„Das Au­to macht was es will, ich kann ein­fach nicht schnel­ler fah­ren“, ließ der ge­nerv­te Ti­tel­ver­tei­di­ger sei­nen Kom­man­do­stand wis­sen, für den an­ge­peil­ten Heim­sieg mor­gen (14.00 Uhr/ RTL und Sky) muss Ha­mil­ton sich deut­lich stei­gern. Auch das Fer­ra­ri-Duo blieb durch­aus in Sicht­wei­te zu Ha­mil­ton. Se­bas­ti­an Vet­tel (1:34,522) muss­te sich an sei­nem 28. Ge­burts­tag als Vier­ter sei­nem zu­letzt hef­tig kri­ti­sier­ten Team­kol­le­gen Ki­mi Räik­kö­nen (Finn­land/1:34,502) ge­schla­gen ge­ben. Ni­co Hül­ken­berg (1:35,387) be­leg­te im Force In­dia Platz acht.

Schon am Mor­gen hat­te Ros­berg sei­nem Dau­er­ri­va­len die Show ge­stoh­len. Der Deut­sche ver­brach­te fast die ge­sam­te Ses­si­on in der Ga­ra­ge, nach­dem ein Scha­den sei­nen Sil­ber­pfeil kurz nach dem Start des ers­ten Trai­nings au­ßer Ge­fecht ge­setzt hat­te. In ganz kur­zer Zeit tausch­te Ros­bergs Cr­ew je­doch das Ge­trie­be aus und schick­te den Vi­ze­welt­meis­ter kurz vor Ablauf der Zeit zu­rück auf die Stre­cke - wo ihm in nur we­ni­gen Run­den die bes­te Zeit des Vor­mit­tags ge­lang.

Ni­co Ros­berg

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