Wul­ff und die WM 2022

Dresdner Morgenpost - - SPORT JOURNAL -

- Sei­ne per­sön­li­che Ver­ant­wor­tung für die Pro­blem-WM 2022 in Ka­tar will FIFABoss Jo­seph Blat­ter mit der Er­öff­nung von ne­bu­lö­sen Ne­ben­kriegs­schau­plät­zen los­wer­den.

Je­den­falls soll die Ver­ga­be des Tur­niers En­de 2010 sei­ner Darstel­lung zu­fol­ge auch auf po­li­ti­sche Ein­fluss­nah­me des da­ma­li­gen Bun­des­prä­si­den­ten Chris­ti­an Wul­ff und Frank­reichs ExStaats­prä­si­dent Ni­co­las Sar­ko­zy er­folgt sein. „Es gab zwei po­li­ti­sche In­ter­ven­tio­nen. Die Her­ren Sar­ko­zy und Wul­ff ha­ben ver­sucht, ih­re Wahl­män­ner zu be­ein­flus­sen. Des­we­gen ha­ben wir jetzt ei­ne WM in Ka­tar“, sag­te Blat­ter: „Der Deut­sche Fuß­ball-Bund hat von Wul­ff auch ei­ne sol­che Emp­feh­lung be­kom­men, dass Deutsch­land we­gen wirt­schaft­li­cher In­ter­es­sen für Ka­tar stimmt.“Wul­ff hat An­schul­di­gun­gen we­gen ver­such­ter Ein­fluss­nah­me auf Ka­tars Wahl in sei­nem Buch zu­rück­ge­wie­sen.

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