Dra­ma­tik, Spaß und Action auf der Fel­sen­büh­ne

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

RA­THEN - Trotz ex­tre­mer Hit­ze (35 Grad im Schat­ten) fan­den am Sonn­abend­nach­mit­tag 1 300 Be­su­cher (max. 1 800) den Weg zur Fel­sen­büh­ne Ra­then. Ge­lohnt hat es sich al­le­mal: Die neue Fas­sung von „Win­ne­tou I“(Olaf Hör­be nach Karl May) in der Re­gie von Ma­nu­el Schö­bel hat­te Pre­mie­re.

Zu er­le­ben wa­ren zwei Lehr­stun­den über Völ­ker­ver­stän­di­gung, mit ei­ner span­nen­den Hand­lung, je­der Men­ge spek­ta­ku­lä­rer St­unts, Kämp­fen und py­ro­tech­ni­schen Ef­fek­ten.

Dass sie mit Kampf ge­gen die Über­macht der Wei­ßen nichts er­rei­chen, ist den Apa­chen um ih­ren Häupt­ling Int­schu-tschu­na (Olaf Hör­be) klar ge­wor­den. Doch bis des­sen Sohn Win­ne­tou (Michael Berndt) und Old Shat­ter­hand (Jür­gen Haa­se) sich brü­der­lich die Hand rei­chen, sor­gen San­ter (kurz­fris­tig für den ver­letz­ten Tom Hant­schel ein­ge­sprun­gen: Mat­thi­as Hen­kel) und sei­ne Ban­de für reich­lich Dra­ma­tik. In tur­bu­len­ten Sze­nen tut sich Michael Berndt, der wie einst Go­j­ko Mi­tic mit ei­nem Sprung von hin­ten auf sein Pferd auf­sitzt, her­vor. Für Action sor­gen Sze­nen, in de­nen sich San­ters Ban­di­ten vom Fel­sen ab­sei­len oder von Pfer­den durch den Sand ge­schleift wer­den. Und auch der Spaß kommt dank Sam Haw­kens (Gri­an Duesberg) nicht zu kurz.

Ver­brü­de­rungs­sze­ne mit Win­ne­tou (Michael Berndt, r.), Old Shat­ter­hand (Jür­gen Haa­se, l.) und Int­schut­schu­na (Olaf Hör­be).

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