Hil­fe! Sach­sen schrumpft und ver­greist

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN - Von Ju­lia­ne Mor­gen­roth

GÜ­TERS­LOH/DRES­DEN - Sach­sen schrumpft und al­tert: In den kom­men­den 15 Jah­ren wird der Frei­staat 240 000 Ein­woh­ner ver­lie­ren, so ei­ne neue Pro­gno­se der Ber­tels­mann­Stif­tung. In ei­ni­gen Ge­mein­den ist die Ent­wick­lung be­son- ders dra­ma­tisch - Ne­ga­tiv­bei­spiel bleibt Hoy­ers­wer­da.

Laut Pro­gno­se hat Sach­sen im Jahr 2030 nur noch 3,81 Mil­lio­nen Ein­woh­ner - 5,9 Pro­zent­punk­te we­ni­ger als 2012. Zwi­schen Groß­städ­ten und den länd­li­chen Re­gio­nen gibt es rie­si­ge Un­ter­schie­de: Wäh­rend Leip­zig (+13,9 Pro­zent) und Dres­den (+10,9 Pro­zent) wach­sen, ver­lie­ren Hoy­ers­wer­da, Fal­ken­stein (Vogt­land) oder Grö­ditz (Kreis Mei­ßen) mehr als 23 Pro­zent ih­rer Be­woh­ner!

Sach­sen liegt bei der Schrump­fung im bun­des­wei­ten Ver­gleich im hin­te­ren Mit­tel­feld. Sach­sen-An­halt ver­liert am meis­ten Ein­woh­ner - Berlin und Ham­burg da­ge­gen wach­sen.

Gleich­zei­tig steigt das Durch­schnitts­al­ter: 2030 sind die Hälf­te der Sach­sen äl­ter als 50,2 Jah­re (2012: 48,2 Jah­re). Zu den jüngs­ten Kom­mu­nen wer­den Dres­den und Leip­zig zäh­len, zu den äl­tes­ten Hartha (Mit­tel­sach­sen) und Geit­hain (Kreis Leip­zig).

Auch die Zahl der Hoch­be­tag-

Rent­ner in Dres­den: Wäh­rend die Lan­des­haupt­stadt wächst, blu­ten vie­le Re­gio­nen Sach­sens aus. Die Be­völ­ke­rung wird im­mer äl­ter.

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