Kapp­ler (17) träumt da­von, als Pro­fi die WM zu fah­ren

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

HO­HEN­STEIN-ERNST­THAL - Ma­xi­mi­li­an Kapp­ler ist der Lo­cal-He­ro schlecht­hin. Der 17-jäh­ri­ge RTG-Pi­lot wohnt in Ober­lung­witz nur we­ni­ge Ki­lo­me­ter vom Sach­sen­ring ent­fernt.

Wie im ver­gan­ge­nen Jahr als er in der Mo­to3 ei­nen sehr or­dent­li­chen 21. Platz er­reich­te, be­kam Kapp­ler auch für den dies­jäh­ri­gen Deutsch­land Grand Prix ei­ne Wild­card zu­ge­spro­chen. „Der Start auf dem Sach­sen­ring wird wie­der ein ech­tes High­light für mich. Wie 2014 kann ich oh­ne Druck ins Ren­nen ge­hen. Ich möch­te ein­fach je­de Mi­nu­te ge­nie­ßen“, wä­re ein Platz un­ter den bes­ten 20 für den 17-Jäh­ri­gen schon ein gro­ßer Er­folg. Ei­gent­lich fährt Kapp­ler in die­ser Sai­son in der spa­ni­schen Meis­ter­schaft, die gleich­zei­tig die Ju­nio­renWM ist. „Im Ver­gleich zum ver­gan­ge­nen Jahr ha­be ich mich Schritt um Schritt ver­bes­sert. Zu­letzt konn­te ich als 13. und 15. zwei­mal in die Punk­te fah­ren. Als nächs­tes pei­le ich die Top Ten an“, so Kapp­ler. Für sei­nen gro­ßen Traum - als Pro­fi in der Mo­tor­rad-WM zu fah­ren - hat der Ober­lung­wit­zer so­gar die Schu­le un­ter­bro­chen. Im Hin­ter­grund hal­ten ihm sei­ne El­tern den Rü­cken frei. Sie küm­mern sich um die or­ga­ni­sa­to­ri­schen Din­ge und be­treu­en die Spon­so­ren.

Dr. Jörg-Uwe Fi­scher (l.) und Dr. Frank Kn­a­be, der lei­ten­de Ren­n­arzt.

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