Stimmt Tsi­pras' Lis­te die Geld­ge­ber gnä­dig?

Al­les ist mög­lich

Dresdner Morgenpost - - POLITIK - Von Fried­rich Schwarz

Auf

den letz­ten Drü­cker kam die Mail aus At­hen. Tsi­pras prä­sen­tiert den Geld­ge­bern sei­ne Re­form­vor­schlä­ge. Es sind die alt­be­kann­ten Schwer­punk­te: Steu­ern und Ab­ga­ben, Ren­ten und Pri­va­ti­sie­rung, Kampf ge­gen die Kor­rup­ti­on. Ob das was bringt, lässt sich nur schwer vor­her­sa­gen. Grie­chen­lands

Gläu­bi­ger, so scheint es aber, sind jetzt zu im­mer mehr Zu­ge­ständ­nis­sen be­reit. Und Tsi­pras hat wahr­lich hoch ge­po­kert. Nun muss er in den nächs­ten St­un­den viel Über­zeu­gungs­ar­beit leis­ten, da­mit sei­ne Par­tei­ge­nos­sen die Krö­ten schlu­cken und sei­ne Vor­schlä­ge das Par­la­ment pas­sie­ren. Aber

im­mer­hin: Al­les scheint nun mög­lich, die ganz schnel­le Ei­ni­gung am Wo­che­n­en­de ist nicht mehr aus­ge­schlos­sen. Die Grie­chen je­den­falls dürf­ten sich nach ei­nem ra­schen En­de des be­drü­cken­den Schwe­be­zu­stands seh­nen.

Ei­ne jun­ge Grie­chin de­mons­triert in At­hen für den Ver­bleib ih­res Lan­des in der Eu­ro-Zo­ne. Hat noch Zwei­fel an ei­ner ra­schen Ei­ni­gung mit At­hen: Eu­ro-Grup­pen-Chef Je­ro­en Di­js­sel­blo­em (49).

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