Braucht das Rat­haus noch ei­nen

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Auch ei­nen Ober­bür­ger­meis­ter muss man manch­mal brem­sen. Selbst wenn er Dirk Hil­bert (FDP, ru­hend) heißt und zur­zeit auf ei­ner Wel­le des Er­folgs surft. Rat­haus­mit­ar­bei­ter ha­ben es ge­schafft, ih­rem Chef ei­nen wei­te­ren In­ter­net­auf­tritt für die Stadt Dres­den aus­zu­re­den. Zu­min­dest vor­über­ge­hend.

Noch­mal dres­den.de? War da nicht was? Tat­säch­lich ist der Neu­start des an­ge­stamm­ten Stadt­por­tals erst zwei Wo­chen her - be­glei­tet von viel Lob. Aber schon vor­her woll­te Hil­bert par­al­lel ein „Bür­ger­por­tal“in­stal­lie­ren las­sen. „Dirk Hil­bert möch­te ge­ne­rell das The­ma Bür­ger­be­tei­li­gung stär­ken.

Es gab da­zu ei­nen Vor­schlag ei­nes Un­ter­neh­mers für ei­ne di­gi­ta­le Dis­kus­si­ons­platt­form. In den kom­men­den Wo­chen wird die Ver­wal­tung an der Um­set­zung des The­mas di­gi­ta­le Bür­ger­be­tei­li­gung in­ten­siv ar­bei­ten“, sagt Stadt­spre­cher Kai Schulz. Über­setzt: „Schau’n mer mal.“Denn bis­lang galt Hil­berts Por­tal-Plan als „Al­lein­gang“. Auch, weil Dop­pe­lun­gen zu of­fi­zi­el­len so­zia­len Netz­wer­ken und eben dres­den.de dro­hen. Und be­treu­en muss es ja auch wer.

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